Ein Pieks kann Leben retten

Grippe-Impfung: Gehören Sie zur Risikogruppe?

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Ein Pieks pro Jahr reicht, um sich gegen die aktuellen Virenstämme zu schützen.

München - Es ist ein kurzer Schmerz, der Leben retten kann: Wer sich gegen Grippe impfen lässt, kann lebensgefährlichen Infektionen vorbeugen. Diesen Risikogruppen wird die Injektion dringend empfohlen:

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen fallen, geht sie los - die Grippe-Saison. Triefende Nasen, hustende Lungen, kratzige Hälse - wer sich unter Menschen begibt, kann den Krankheitserregern kaum entrinnen. Wichtig ist daher ein erhöhter Schutz - ein kleiner Pieks kann Wunder wirken.

Die Grippe kann dramatische Folgen haben: Sie reichen von zusätzlichen Infektionen wie Lungen-, Hirnhaut- und Herzmuskelentzündungen bis hin zum Tod. Deshalb ist eine Grippeimpfung für viele Menschen lebenswichtig. Jedes Jahr entwickeln sich neue Virusstämme. Die Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) untersuchen weltweit verschiedene Erreger und geben ihre Erfahrungen an die Hersteller der Impfstoffe weiter. Daher sollte die Impfung auch jährlich erneuert werden.

Besonders für spezielle Risikogruppen ist die Impfung ein Muss. Die Ständige Impfkommission des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin gibt jedes Jahr Empfehlungen ab, welche Menschen sich impfen lassen sollten. Nach Angaben des RKI gehören zirka 30 Millionen Menschen zu den Risikogruppen. Umso alarmierender sind die Zahlen der Gesundheitsbehörden, wonach sich nur 40 bis 60 Prozent der betroffenen Personen tatsächlich auch spritzen lassen.

Finden Sie heraus, ob auch Sie zu einer Risikogruppe gehören:

Der lebensrettende Pieks: Diese Risikogruppen sollten sich gegen Grippe impfen lassen

Die Injektion schützt übrigens rund 90 Prozent der Geimpften, die Nebenwirkungen sind relativ harmlos. Eine etwas gerötete Einstichstelle, leichtes Fieber oder Unwohlsein verschwinden nach ein bis zwei Tagen. Nur bei maximal einer von 10 000 Impfungen kommt es zu Lähmungen, Krampfanfällen oder Hirnhaut-Entzündungen.

Wirksam wird der Impfschutz erst nach zehn bis 14 Tagen nach der Spritze und hält dann für zirka ein halbes Jahr an. Zeitlich empfielt sich eine Imfpung in den Monaten September, Oktober und November.

dh

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