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So beugen Läufer Seitenstechen vor

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Manchmal steckt beim Laufen der Wurm drin: Seitenstiche vermiesen das Trainig. Dann heißt es: Tempo drosseln und gleichmäßig in den Bauch atmen. 

Ein stechender Schmerz, den wohl jeder kennt: Seitenstechen. Wie genau das ausgelöst wird, ist nicht klar. Aber Ursachen hin oder her: Mit ein paar Tipps lässt sich gegensteuern.

Eigentlich lief das Training gerade so gut: Die ersten Runden sind gelaufen, und an Ehrgeiz fehlt es auch nicht. Aber dann macht Seitenstechen alles kaputt. Nun heißt es erst mal: Tempo drosseln

Außerdem hilft es, tief und gleichmäßig in den Bauch zu atmen, rät Rüdiger Reer, Generalsekretär des Deutschen Sportärztebundes (DGSP) und Professor im Arbeitsbereich Sport- und Bewegungsmedizin des Instituts für Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg. "Man gewinnt schon etwas, wenn man versucht, die Belastung des Zwerchfells zu reduzieren." Wer die Schmerzen so nicht loswird, sollte gehen statt joggen, um die Belastung auf das Zwerchfell und den Bauchraum zu verringern.

Laufen ohne Schmerzen

Um Seitenstechen vorzubeugen, kann beim Laufen selbst eine von Beginn an gleichmäßige Atmung helfen: Reer empfiehlt, jeweils alle drei Schritte ein- und auszuatmen. Außerdem sollte man vor dem Training nicht essen - höchstens einen Snack wie eine Banane. Dann muss keine zusätzliche Energie für die Verdauungsarbeit aufgebracht werden, es bleibt mehr Energie für das Laufen übrig. Langfristig hilft es, seine Ausdauer zu verbessern - dadurch sinkt die Anstrengung und somit auch die Gefahr, Seitenstiche zu bekommen. Woher die eigentlich kommen, ist noch nicht vollständig erforscht. "Es gibt unterschiedliche Theorien, keine ist zu 100 Prozent nachgewiesen", sagt Reer.

Eine Theorie besagt, dass bei Anstrengung das Blut zu schnell aus Leber und Milz fließt und dadurch die Schmerzen verursacht werden, erklärt Reer. Ähnlich und doch ganz anders die nächste Theorie: Durch die Belastung wird die Milz verstärkt durchblutet, sie schwillt an, und die Dehnung des sie umgebenden Bauchfells löst die Schmerzen aus. Bei der dritten Theorie spielt die Atmung eine entscheidende Rolle: Durch die anhaltende Belastung und die tiefe schnelle Atmung wird das Zwerchfell überlastet, es kommt dort zu einem Sauerstoffmangel, und der verursacht die krampfartigen Schmerzen. Auch eine nach vorne gebeugte Haltung steht im Verdacht, Seitenstechen auszulösen, weil dadurch mehr Druck auf der Bauchhöhle lastet.

Wenn Sport schmerzt: So fies kann Training sein

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Donnert ein Ball gegen Ihren Körper oder stoßen Sie mit einem anderen Spieler zusammen, können Sie sich eine Prellung zuziehen. Die entsprechende Körperstelle schwillt an. Oft bleibt ein blauer Fleck zurück. Kühlen Sie den Bluterguss und schonen Sie sich, bis er abgeklungen ist. © AFP
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dpa/tmn

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