Gutes zu hören hilft im Alltag

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Gutes Hören erleichtert das Leben: Deshalb sollte man rechtzeitig einen Hörtest machen.

Um Menschen in aller Welt darüber aufzuklären, wie sie ihr Gehör schützen, bewahren und – im Bedarfsfall – bestmöglich versorgen können, findet jedes Jahr am 3. März der Welttag des Hörens statt.

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In Deutschland veranstaltet der Bundesverband der Hörgeräte-Industrie (BVHI) den Welttag gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation, Hörakustikern, Ärzten und zahlreichen weiteren Partnern. Schirmherr ist der Bundesminister für Gesundheit, Hermann Gröhe. Bereits seit Februar bieten Hörakustiker deutschlandweit unter anderem kostenlose Hörtests und Beratungen an.

Gutes Hören bedeutet auch Lebensqualität

Aktuelle Studien zeigen, welche Folgen eine nicht ausgeglichene Schwerhörigkeit haben kann: So kann bereits eine unversorgte Hörminderung ab 25 Dezibel das Risiko zu stürzen um nahezu das Dreifache erhöhen. Mit modernen Hörgeräten, vom Hörakustiker individuell und optimal angepasst, wird dem entgegengewirkt. Mehr noch: Hörgeräte helfen schwerhörigen Menschen, ihre Vitalität und körperliche Leistungsfähigkeit zu bewahren. So kann das Invaliditätsrisiko älterer Menschen bei unbehandelter Schwerhörigkeit um über 30 Prozent steigen.

Gut dokumentiert ist auch der Zusammenhang einer unversorgten Schwerhörigkeit mit einem beschleunigten kognitiven Verfall bei älteren Erwachsenen: Bei den Untersuchungsteilnehmern, die Hörgeräte tragen, konnte beobachtet werden, dass dies dem kognitiven Verfall entgegenwirkt.

Auch junge Menschen müssen vorbeugen

Eingeschränktes Hörvermögen kommt in jedem Lebensalter vor – bei Kindern und Jugendlichen genauso wie bei Erwachsenen und Senioren. Die Weltgesundheitsorganisation weist darauf hin, dass Jugendliche einem wachsenden Risiko ausgesetzt sind, ihr Gehör nachhaltig zu schädigen – vor allem durch zu lauten Musikgenuss via Smartphone und MP3-Player oder in Clubs und Diskotheken. Über eine Milliarde junger Menschen sind demnach weltweit gefährdet. HNO-Ärzte berichten, dass sich der Hörverlust im Hochfrequenzbereich bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland über 24 Jahre hinweg nahezu verdoppelt hat.

Einen Hörtest machen

Zahlreiche Hörakustiker bieten rund um den Welttag des Hörens kostenfreie Beratungen und Hörtests an. Welche Aktionspartner in der Nähe den Welttag unterstützen, erfährt man auf www.welttag-des-hoerens.de. Man sollte möglichst schnell einen Hörtest machen und sich informieren, wie das Gehör zum Beispiel mit individuell angepasstem Gehörschutz vor Lärm bewahrt werden kann und was zu tun ist, wenn der Hörsinn nachlässt. (nh)

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