Risiko Styling

Haarausfall?! Vielleicht liegt es an der Frisur

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Hairstyles können Haarausfall verursachen.

Lange Haare sind für viele Leute ein Traum. Haarausfall dagegen ein Albtraum. Wer plötzlich seine Pracht am Kopf verliert, sollte sein Haarstyling ändern. Forscher warnen jetzt vor bestimmten Frisuren.

Geflochtene Zöpfe, Dreadlocks und Haarverlängerungen - bestimmte Frisuren sind für Haare einfach schädlich. Looks und Styling-Praktiken können Haarausfall begünstigen, wie Forscher der Johns Hopkins University herausgefunden haben.

Der Grund: Werden lange Haare permanent stark unter Spannung gehalten, schädigt das die Haarwurzeln. Die Folge ist Haarausfall, den Mediziner als "Traction Alopezcia" (TA) - Zugkraft-Alopezie - bezeichnen.

Besonders eng geflochtene Zöpfe können die Wurzeln nachhaltig schädigen. Um den Haarausfall zu stoppen, bevor dieser dauerhaft wird, hilft nur ein schonenderes Styling.

Unbedenklich ist es, laut dem Studienergebnis, die Haare offen zu tragen und auf chemische Produkte zur Glättung zu verzichten.

Im Rahmen der Studie, die im Fachmagazin „Journal of the American Academy of Dermatology“ (JAAD) veröffentlicht wurde, standen vor allem verschiedene Frisuren von schwarzen Frauen im Focus.

Ursache für Haarausfall

Haben Sie eine lichte Stelle am Kopf? Das sollten Sie bei Haarausfall tun.

Um den Haarausfall bei Männern zu stoppen, haben US-Forscher eine radikale Kur getestet: Haare ausreißen. Das Ergebnis war verblüffend.

Was hilft gegen Haarausfall?

Shampoos, Tinkturen und Pillen versprechen Hilfe gegen schütteres Haar, Geheimratsecken und Haarausfall. Manche Mittel bringen aber gar nichts, andere helfen nur bei einer bestimmten Form des Haarausfalls. Entscheidend ist die Diagnose, die jeder Dermatologe stellen kann.

Mit Hochdruck forschen Wissenschaftler an einer Therapie gegen Haarausfall. Ein Enzym könnte dabei ein wichtiger Schritt in der Behandlung sein. Erste Tests bei Menschen waren schon recht vielversprechend.

ml

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