Blasen, Fußpilz, wundgescheuerter Po

Autsch! Die nervigsten Sportverletzungen

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Autsch! Sportverletzungen schmerzen. Manche Beschwerden sind allerdings Athleten jedoch so peinlich, dass sie sie lieber verheimlichen.

Ein falscher Tritt, und der Knöchel ist verstaucht oder das Knie blutet. Schmerzvolle Verletzungen gehören zum Sport. Einige Blessuren sind jedoch so peinlich, dass viele Athleten darüber lieber schweigen.

In Deutschland verletzen sich jährlich rund zwei Millionen Menschen beim Sport. Dabei ist das Risiko, sich weh zu tun, nicht bei allen Sportarten gleich hoch. Die meisten Unfälle passieren bei Mannschaftsspielen wie Fußball. Durch den engen Körperkontakt der Spieler steigt die Verletzungsgefahr. Im Eifer des Gefechts wird getreten, geschubst und gerempelt. Dabei reißen Bänder und brechen Knochen.

Häufig sind es jedoch gerade die kleinen Wehwehchen, die beim Training nerven. Über peinliche Krankheiten und Verletzungen wie Fußpilz oder einen aufgeriebenen Hintern spricht kein Sportler gern. Unsere Fotostrecke erklärt die fiesesten Blessuren und Leiden und zeigt, wie Sie diese behandeln können.

Wenn Sport schmerzt: So fies kann Training sein

Sportverletzung Hautaufschürung Platzwunde
Radfahrer ziehen sich bei einem Sturz oft schlimme Schürf- oder Platzwunden zu. Reinigen und desinfizieren Sie die Hautabschürfung umgehend. Ist die Verletzung tiefer als zwei Zentimeter, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Eventuell muss die Wunde genäht werden. © AFP
Sportverletzung
Wenn Bänder überspannt werden, können sie reißen. Dabei ist ein kurzer, stechender Schmerz spürbar. Besonders schmerzhaft ist ein Kreuzbandriss. Die Kreuzbänder verbinden das Knie mit dem Oberschenkelknochen. Reißen sie, ist eine Operation nicht zu vermeiden. Suchen Sie deshalb umgehend einen Arzt auf. © AFP
Sportverletzung Prellung
Donnert ein Ball gegen Ihren Körper oder stoßen Sie mit einem anderen Spieler zusammen, können Sie sich eine Prellung zuziehen. Die entsprechende Körperstelle schwillt an. Oft bleibt ein blauer Fleck zurück. Kühlen Sie den Bluterguss und schonen Sie sich, bis er abgeklungen ist. © AFP
Sportler sind besonders anfällig für Fußpilz.
Sportler sind besonders anfällig für Fußpilz. Die Pilze lauern im Schwimmbad oder unter den Duschen. Haben Sie sich infiziert, juckt es zwischen den Zehen, die Haut schuppt sich und teilweise bilden sich Bläschen. Das feuchtwarme Klima im Sportschuh begünstigt außerdem Fußschweiß und Fußgeruch.   © obs-Reckitt-Benckiser-Scholl
Sportverletzung Tennisarm
Ein Tennisarm tritt meist durch eine Fehlbelastung ein, zum Beispiel wenn Sie den Ball aus dem Handgelenk schlagen. Durch die einseitige Belastung wird die Streckmuskulatur des Unterarms überfordert. Dadurch schmerzt die Außenseite des Ellenbogens. Hier setzen die Sehnen des Muskels an. Schonen Sie Ihren Arm. Zudem kann eine Ellenbogenbandage die gereizten Sehnenansätze entlasten. © AFP
Sportverletzung: Gehirnerschütterung
Ein heftiger Schlag gegen den Kopf kann eine Gehirnerschütterung verursachen. Erste Anzeichen sind Gleichgewichtsstörungen, Benommenheit und Übelkeit. Durch den Zusammenprall funktionieren die Nervenzellen zeitweise nicht mehr oder werden irreversible zerstört. Das Gehirn kann die Schäden normalerweise schnell wieder beheben. Trotzdem ist ein Besuch beim Arzt unumgänglich. © AFP
Blasen
Tragen Sie beim Sport die falschen Socken oder reibt der Turnschuh, entstehen schnell unangenehme Blasen. Ein Blasenpflaster lindert den Schmerz. © obs-hansaplast
Vorbeugen können Sie Blasen, indem Sie ein Blasen-Gel auftragen. Es verringert die Reibung. © obs-hansaplast
Sonnenbrand
Gehen Sie im Sommer nie ohne Sonnenschutz joggen. Sonst drohen fiese Verbrennungen. © dpa
Radfahrer
Radfahrer scheuern sich häufig den Po wund, zum Beispiel, wenn der Sattel nicht passt oder sie die falsche Kleidung tragen. Vor allem bei Männern entzünden sich die Härchen am Po leicht. Dagegen hilft eine Rasur und Sitzcreme. © dpa

Ob Knie, Ellenbogen oder Fußgelenk - welche Körperregion am anfälligsten für Verletzungen ist, hängt zum einen vom Alter und körperlicher Fitness der Sportler ab, zum anderen aber auch von der Sportart, die sie ausüben. Je nach Training werden unterschiedliche Muskeln belastet und andere Sehnen und Bänder beansprucht.

Haben Sie sich an Armen oder Beinen verletzt, gilt die PECH-Formel als Erste-Hilfe-Maßnahme:

  • P steht für Pause: Brechen Sie die Übung ab und pausieren Sie mit dem Training bis die Schmerzen verschwunden sind.
  • E ist die Abkürzung für Eis: Kühlen Sie die entsprechende Stelle, um die Schmerzen und die Schwellung zu lindern.
  • C bedeutet Kompression (englisch: compression): bandagieren Sie Ihre Verletzung mit einem elastischen Verband. Das stabilisiert das Gelenk.
  • H bedeutet Hochlagern: Legen Sie Ihr Bein zum Beispiel auf einen Stuhl. 

Sind die Schmerzen stark, halten an oder verschlimmern sich sogar, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Sportverletzungen vorbeugen

Viele Blessuren lassen sich vermeiden, wenn Sie vor dem Training einige Regeln beachten:

  • Treiben Sie nur Sport, wenn Sie sich fit fühlen. Schon eine leichte Erkältung schwächt Ihren ganzen Körper.
  • Achten Sie immer auf die richtige Technik beim Sport. Eine Fehlbelastung ist oft Ursache für eine Verletzung. Lassen Sie Ihre Haltung zum Beispiel von einem Trainer korrigieren.
  • Legen Sie Wert auf eine richtige Ausrüstung.
  • Wärmen Sie sich vor jeder Sporteinheit auf und überfordern Sie Ihren Körper nicht.

mb

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