Studie über Seniorenhaushalte

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Der altersgerechte Wohnungsumbau für Senioren eröffnet nach einer Studie des Kuratoriums Deutsche Altershilfe große Marktchancen für öffentliche und private Träger.

93 Prozent der Deutschen lebten bis ins hohe Alter in ihren eigenen vier Wänden, erklärt der Verband. Doch die meisten Wohnungen seien nicht altersgerecht und müssten umgebaut werden.

Im Rahmen des Forschungsvorhabens des Bundesbauministeriums „Marktprozesse und wohnungspolitischer Handlungsbedarf“ untersuchte das Kuratorium nach eigenen Angaben rund 1000 Seniorenhaushalte. Nur fünf Prozent der befragten Senioren lebten in barrierefreien Wohnungen.

Auch das Umfeld ist wichtig

Hinzu komme, dass auch das Wohnumfeld viele Mängel aufweise, hieß es. So wohnten zwei Drittel der älteren Menschen nicht im Stadtzentrum, sondern in Randlagen. Damit sei eine selbstständige Haushaltsführung vielfach gefährdet.

Um die Wohnungen an die Bedürfnisse des Alters anzupassen, sind laut KDA erhebliche Investitionen nötig. Allein für mobilitätseingeschränkte Senioren seien bis zum Jahr 2013 2,5 Millionen Wohnungsanpassungen mit einem Investitionsbedarf von 39 Milliarden Euro nötig.

Weil die Nachfrage nach solchen Angeboten in Zukunft rapide steigen werde, biete sich gerade für Architekten, Stadt- und Quartiersplaner sowie Handwerker ein neues Arbeitsfeld mit „ganz neuen Marktchancen“, heißt es in der Studie, die im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde. (epd)

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