Kompetenzen der Zukunft

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Hauswirtschaftliche Fachkräfte sind dort erforderlich, wo es um Alltagsorientierung, Hilfen im Tagesablauf und damit die Lebensqualität von Menschen geht. Einen Einstieg in diesen Beruf bietet unter anderen die BBS II in Northeim für Schüler im Rahmen der Berufsfachschule Hauswirtschaft und Pflege.

Bildergalerie I: In der Küche

Hauswirtschaft: Die Pflege

Selina Weinhardt und Anastasia Reich (von hinten nach vorn): Auch das Wickeln von Babys ist Lernbestandteil der Hauswirtschaftsausbildung.
Selina Weinhardt und Anastasia Reich (von hinten nach vorn): Auch das Wickeln von Babys ist Lernbestandteil der Hauswirtschaftsausbildung. © Luttermann
Selina Weinhardt und Anastasia Reich (von hinten nach vorn): Auch das Wickeln von Babys ist Lernbestandteil der Hauswirtschaftsausbildung.
Selina Weinhardt und Anastasia Reich (von hinten nach vorn): Auch das Wickeln von Babys ist Lernbestandteil der Hauswirtschaftsausbildung. © Luttermann
Selina Weinhardt und Anastasia Reich (von hinten nach vorn): Auch das Wickeln von Babys ist Lernbestandteil der Hauswirtschaftsausbildung.
Selina Weinhardt und Anastasia Reich (von hinten nach vorn): Auch das Wickeln von Babys ist Lernbestandteil der Hauswirtschaftsausbildung. © Luttermann
Selina Weinhardt und Anastasia Reich (von hinten nach vorn): Auch Hilfsmittel wie der Rollstuhl kommen während der Ausbildung zum Einsatz. Hier wird zudem der Blutdruck zwecks Kontrolle gemessen.
Selina Weinhardt und Anastasia Reich (von hinten nach vorn): Auch Hilfsmittel wie der Rollstuhl kommen während der Ausbildung zum Einsatz. Hier wird zudem der Blutdruck zwecks Kontrolle gemessen. © Luttermann
Selina Weinhardt und Anastasia Reich (von hinten nach vorn): Pulskontrolle.
Selina Weinhardt und Anastasia Reich (von hinten nach vorn): Pulskontrolle. © Luttermann
Selina Weinhardt und Anastasia Reich (von hinten nach vorn): Zu den pflegerischen Aufgaben gehört auch das Bürsten der Haare.
Selina Weinhardt und Anastasia Reich (von hinten nach vorn): Zu den pflegerischen Aufgaben gehört auch das Bürsten der Haare. © Luttermann

Hauswirtschaft: Die Wahrnehmung

Caroline Heese: Mit Kindern im Bereich Wahrnehmung arbeiten. In diesem Beispiel anhand von Situationsklärung mit Therapiepuppen als Hilfswerkzeug. Frau Heese "bedient" den Clown, der in diesem Fall als Gesprächsleiter fungiert. Es geht um die Situation, dass die beiden Enkel "Paul" und "Caro" von Oma "Emma" und Opa "Günter" ein Haustier haben wollen.
Caroline Heese: Mit Kindern im Bereich Wahrnehmung arbeiten. In diesem Beispiel anhand von Situationsklärung mit Therapiepuppen als Hilfswerkzeug. Frau Heese "bedient" den Clown, der in diesem Fall als Gesprächsleiter fungiert. Es geht um die Situation, dass die beiden Enkel "Paul" und "Caro" von Oma "Emma" und Opa "Günter" ein Haustier haben wollen. © Luttermann
Julia Senne "Spielt" den Paul.
Julia Senne "Spielt" den Paul. © Luttermann
Julia Beinhorn: Emotionen spiegeln sich im Einsatz mit den Punkten den ausführenden Rollen entsprechend - dies ist auch der Sinn des Hineinversetzens durch solche Aufgabenstellung.
Julia Beinhorn: Emotionen spiegeln sich im Einsatz mit den Punkten den ausführenden Rollen entsprechend - dies ist auch der Sinn des Hineinversetzens durch solche Aufgabenstellung. © Luttermann
 © Luttermann
Julia Senne und Julia Beinhorn: Emotionen spiegeln sich im Einsatz mit den Punkten den ausführenden Rollen entsprechend - dies ist auch der Sinn des Hineinversetzens durch solche Aufgabenstellung. 
Julia Senne und Julia Beinhorn: Emotionen spiegeln sich im Einsatz mit den Punkten den ausführenden Rollen entsprechend - dies ist auch der Sinn des Hineinversetzens durch solche Aufgabenstellung.  © Luttermann
Lea Johnsen: Emotionen spiegeln sich im Einsatz mit den Punkten den ausführenden Rollen entsprechend - dies ist auch der Sinn des Hineinversetzens durch solche Aufgabenstellung.
Lea Johnsen: Emotionen spiegeln sich im Einsatz mit den Punkten den ausführenden Rollen entsprechend - dies ist auch der Sinn des Hineinversetzens durch solche Aufgabenstellung. © Luttermann
Julia Beinhorn, Caroline Heese und Lea Johnsen: Emotionen spiegeln sich im Einsatz mit den Punkten den ausführenden Rollen entsprechend - dies ist auch der Sinn des Hineinversetzens durch solche Aufgabenstellung. 
Julia Beinhorn, Caroline Heese und Lea Johnsen: Emotionen spiegeln sich im Einsatz mit den Punkten den ausführenden Rollen entsprechend - dies ist auch der Sinn des Hineinversetzens durch solche Aufgabenstellung.  © Luttermann
Von links: Lea Johnsen, Julia Beinhorn, Caroline Heese, Julia Senne und Ariane-Michéle Timpner: Gruppenbild aller, die mit den Therapiepuppen gearbeitet haben. Die vorgeschriebene Aufgabenstellung ist an der Tafel zu lesen.
Von links: Lea Johnsen, Julia Beinhorn, Caroline Heese, Julia Senne und Ariane-Michéle Timpner: Gruppenbild aller, die mit den Therapiepuppen gearbeitet haben. Die vorgeschriebene Aufgabenstellung ist an der Tafel zu lesen. © Luttermann
Ariane-Michéle Timpner  bei der schriftlichen Nachbearbeitung des Therapiegespräches.
Ariane-Michéle Timpner  bei der schriftlichen Nachbearbeitung des Therapiegespräches. © Luttermann
Von links: Julia Senne, Julia Beinhorn und Caroline Heese bei der schriftlichen Nachbearbeitung des Therapiegespräches.
Von links: Julia Senne, Julia Beinhorn und Caroline Heese bei der schriftlichen Nachbearbeitung des Therapiegespräches. © Luttermann
Lea Johnsen und Ariane-Michéle Timpner bei der schriftlichen Nachbearbeitung des Therapiegespräches.
Lea Johnsen und Ariane-Michéle Timpner bei der schriftlichen Nachbearbeitung des Therapiegespräches. © Luttermann

Durch den demografischen Wandel verändert sich in der Gesellschaft vieles. Immer mehr Senioren wollen lange selbstständig sein. Für sie eignen sich Konzepte wie die Alten-WG oder Betreutes Wohnen. Sie benötigen oft Unterstützung im Haushalt - etwa bei der anstrengenden Reinigung der Wohnung -, Regelung von Ämter- und Arztbesuchen und Unterstützung beim Einkaufen und Kochen.

Zudem sind immer mehr Frauen berufstätig. Es gibt also einen steigenden Bedarf an Kinderbetreuung. Diese können selbstständige Tagesmütter mit der Grundausbildung Hauswirtschaft leisten.

Auch die Außer-Haus-Versorgung nimmt stetig weiter zu, da weniger Mahlzeiten zu Hause eingenommen werden. Hier findet sich ein weiteres Betätigungsfeld der Hauswirtschaft.

Alle diese Veränderungen sind Grundlagen für den Einsatz neuer Arbeitskräfte mit einer anspruchsvollen Ausbildung. Kaum ein Beruf ist vielfältiger und abwechslungsreicher als der Beruf des Hauswirtschafters. Hauswirtschafter sind Dienstleister: Sie sind Allrounder in Organisation, Verwaltung und Management. In allen Bereichen können sie tätig werden: Tourismus (Hotels), Sozialstationen, Altenheime, Krankenhäuser, Privathaushalte, Betreuungseinrichtungen, Kindergärten und Horts, im betreuten Wohnen oder einer „Alten-WG“. Auch Wellness- und Gesundheitseinrichtungen, Internate sowie Tagungshäuser und Jugendherbergen zählen zu den Tätigkeitsfeldern. Zudem werden sie über das Jugendamt und die Krankenkasse als sogenannte „Dorfhelfer“ in Familien mit einem Anspruch auf Haushalts- und Kinderversorgung vermittelt.

So reich wie ihre Tätigungsfelder, so reich sind auch die fachlichen Kenntnisse der Hauswirtschafter. Sie beinhalten pflegerisches Handeln ebenso wie den wirtschaftlichen Umgang mit Geld, Maschinen und Lebensmitteln. Weiterhin unterstützen sie Beziehungen von Menschen, setzen vollwertige Speisepläne um und haben Kenntnisse im Bereich der Krankenkost und der Schaffung einer gesunden Wohnumgebung. Im Übrigen bleiben jungen Menschen, die sich zum Hauswirtschafter ausbilden lassen, vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten. Dazu gehören die hauswirtschaftliche Betriebsleiter, Meister sowie Dorfhelfer. Lange Jahre wurde diese Ausbildung nicht ernst genommen. Mit unserer heutigen Gesellschaft jedoch ergeben sich neue Perspektiven und die Attraktivität des Berufes nimmt deutlich zu. Gesucht werden daher weibliche und männliche Auszubildende, die sich diesen neuen und hohen Anforderungen gewachsen fühlen. (ysl)

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