Trotz Angst

Hautkrebs: Deutsche sind Vorsorge-Muffel

+
Nahaufnahme eines Melanoms (schwarzer Hautkrebs)

Immer mehr Menschen in Deutschland haben Angst vor Hautkrebs. Allerdings gehen nur wenige zur Vorsorge, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Der Grund dafür, ist laut Experten, vor allem Unwissen.

Regelmäßige Solarienbesuche erhöhen das Hautkrebsrisiko, diese Tatsache ist mittlerweile fast allen Deutschen bekannt. Doch das Hautkrebs zu der häufigsten Krebsart zählt, wissen nur 38 Prozent. Das ergab jetzt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft.

Im April 2013 wurden dazu 1000 gesetzlich Versicherte ab 18 Jahren befragt. Rund die Hälfte der Befragten gab an, in Bezug auf die Erkrankung persönlich besorgt zu sein. Das sei ein Anstieg um sechs Prozent im Vergleich zu 2011, teilte der Berufsverband der Deutschen Dermatologen am Freitag in Berlin mit. 90 Prozent der Befragten halten Vorsorgeuntersuchungen demnach für wichtig.

Hautkrebsscreening ab 35 Jahren kostenlos

Der Umfrage zufolge hat aber nur rund ein Drittel der Über-35-Jährigen eine Untersuchung zur Hautkrebsvorsorge in Anspruch genommen - obwohl das Hautkrebsscreening ab diesem Lebensalter zu den kostenlosen Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung gehöre. Der Dermatologenverband, forderte die Krankenkassen auf, das Hautkrebsscreening bekannter zu machen.

dpa

Reise-Souvenirs, die unter die Haut gehen

Reisekrankheiten -  Souvenirs die unter die Haut gehen

Mehr zum Thema:

Wie Nikotin - Solarium kann süchtig machen

Jeder fünfte Mann ist ein Sonnencreme-Muffel

Stiftung Warentest Sonnencremes: Billige Mittel sind am besten

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.