Hepatitis C und HIV: Auf gefährliche Viren testen lassen

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Wer Symptome wie Gewichtsabnahme, Fieberschübe und Nachtschweiß bei sich feststellt, sollte nicht zögern, einen HIV-Test zu machen. Foto: Angelika Warmuth

Wer den Verdacht hat, sich mit Hepatitis C oder HIV angesteckt zu haben, sollte mit einem Test für Gewissheit sorgen. Denn nur bei einer frühzeitigen Erkennung, können Therapien zum Erfolg führen.

Würzburg (dpa/tmn) - Manche Menschen tragen den Hepatitis-C- oder HI-Virus in sich, ohne es zu wissen. Sie lassen sich nicht testen, etwa weil sie sich vor den Folgen fürchten oder davor, wie die Umwelt möglicherweise reagiert.

Es ist sehr wichtig, solch einen Virus frühzeitig zu entdecken. Darauf weist Prof. Hartwig Winkler hin, Präsident des Kongresses für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin 2016 in Würzburg. So haben HIV-Patienten mit entsprechender Therapie nahezu die gleiche Lebenserwartung wie Menschen ohne das Virus, und Hepatitis C lässt sich in der Mehrheit der Fälle vollständig heilen. Unentdeckt aber drohen Folgeschäden wie eine Leberzirrhose.

Das Problem: Wer nicht zur Risikogruppe gehört, denkt häufig nicht daran, sich testen zu lassen. Dabei sollten etwa auch Menschen, die früher vielleicht sporadisch ungeschützten Sex hatten, sich testen lassen. Manchmal weisen auch Auffälligkeiten wie Blutbildveränderungen oder Eiweißverschiebungen auf eine HIV-Infektion hin. Auch Symptome wie Gewichtsabnahme, Fieberschübe und anhaltender Nachtschweiß sollten skeptisch machen.

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