Hepatitisviren sind häufige Ursache für Lebererkrankungen

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Gegen Hepatitis A und B kann man sich impfen lassen - damit ist man zugleich gegen Hepatitis D geschützt, weil diese nur zusammen mit dem Typ B auftritt. Foto: Ralf Hirschberger

Hannover (dpa/tmn) - Hepatitisviren, Alkohol und Übergewicht zählen zu den häufigsten Auslösern von Lebererkrankungen. Seltener sind genetische und autoimmune Ursachen.

Hepatitisviren gehören zu den häufigsten Ursachen für Lebererkrankungen. Deshalb ist es sinnvoll, sich gegen Hepatits A und B impfen zu lassen. Daneben zählen übermäßiger Alkoholkonsum und Übergewicht zu den häufigen Auslösern für Lebererkrankungen. Darauf weist die Deutsche Leberstiftung in Hannover anlässlich des Deutschen Lebertags am 20. November hin. Seltener seien genetische und autoimmune Lebererkrankungen, und solche, die durch die langfristige Einnahme bestimmter Medikamente verursacht werden.

Mit Hepatitisviren kann man sich zum Beispiel über verunreinigte Lebensmittel im Urlaub, nicht sterile Nadeln beim Piercen oder Tätowieren, durch Kontakt mit Blut und ungeschützte Sexualkontakte anstecken. Hepatitis A heilt häufig ohne Folgen aus, Hepatitis B und C können eine chronische Leberentzündung verursachen. Gegen Hepatitis C gibt es derzeit keine Impfung.

Infos zum Deutschen Lebertag

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