Im tiefsten Winter

Heuschnupfen durch Spätblüher: Diese aggressive Allergie schlägt Ende des Jahres zu

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Diese Pflanze zählt zu den Spätblühern - und treibt viele Menschen in den Wahnsinn.

Je nachdem, auf welche Pollen Menschen mit Heuschnupfen-Symptomen reagieren, müssen sie in bestimmten Monaten mit Beschwerden rechnen - selbst Ende des Jahres.

Ulme, Birke, Buche: Der Pollenflug dieser Pflanzen ist in der Regel im Juni vorüber - Pollenallergiker, die mit geschwollenen Augen und Niesattacken reagieren, können dann aufatmen. Doch es geht weiter: Die Pollen anderer Gewächse wie etwa Roggen, Gräser und Beifuß fliegen im Sommer und vermiesen so manch einem Heuschnupfen-Betroffenen die warmen Monate. Das ganze Jahr über blühen Pflanzen und sorgen für Allergiesymptome - auch in den Herbst- und Wintermonaten von September bis Februar.

Spätblüher-Pollen selbst im Oktober: Diese Pflanze ist herbstaktiv

Die sogenannten Spätblüher scheuen keine kühleren Temperaturen. Die bekannteste Vertreterin ist hier die Ambrosia: Die ursprünglich aus den USA stammende Pflanze, die mit dem Beifuß verwandt ist, blüht auch im Oktober und sorgt für Heuschnupfensymptome, wie Dr. Stefan Nawrath aus der Projektgruppe Biodiversität und Landschaftsökologie in Friedberg der Internetplattform Mein-Allergie-Portal im Interview sagte.

Viele Menschen reagieren mit ausgeprägten Heuschnupfen-Symptomen auf die Blüte der Ambrosia. Um die Beschwerden in Schach zu halten, kämpfen Allergiker mit Medikamenten wie Antihistaminika oder/und einer Immuntherapie, der sogenannten Hyposensibilisierung, gegen die allergieauslösenden Allergene der Pflanze, was mit immensen Kosten verbunden ist. Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung schätzt die Gesundheitskosten, die durch die Ausbreitung des Ambrosia-Allergens entstehen, auf etwa 200 Millionen bis über eine Milliarde Euro pro Jahr, wie Mein-Allergie-Portal meldete.

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Heuschnupfen: Diese Pflanzen blühen bereits im Januar

Wer denkt, dass im tiefsten Winter bestimmt keine Pollen fliegen, irrt. Denn bereits im Dezember beginnen die Haselnuss und die Erle, ihre Pollen in die Winde zu streuen. Im Januar folgen Pappel, Weide und Esche, wie das Portal Utopia berichtet. Auch wenn der Pollenflug hier meist noch schwach ausgeprägt ist: Empfindliche Nasen werden dann bereits mit Symptomen wie juckenden Augen, kratzendem Hals und laufendem Riechkolben reagieren.

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jg

Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen

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Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
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