Hilfe für den Bedarfsfall

Das Thema „Wohnen im Alter“ nimmt mit Blick auf die Entwicklung der Städte und Gemeinden eine immer größere Rolle ein. Erfreulich ist, dass die Menschen heute älter werden, als noch vor wenigen Jahrzehnten.

Es ist eine erhebliche Bereicherung für unsere Gesellschaft, wenn ältere Menschen so lange sie möchten aktiv sind, sich einbringen und an der Gestaltung unserer Zukunft mitwirken.

Mit zunehmendem Alter sind viele Menschen jedoch auf kleinere Hilfen und Dienstleistungen im Alltag angewiesen, um weiterhin unabhängig leben zu können. Gleichzeitig müssen Senioren sich in ihrer Wohnung und in ihrem Umfeld selbständig bewegen können, wenn sie am öffentlichen Leben teilhaben wollen.

Immer mehr ältere Menschen suchen deshalb eine Wohnung, in der sie einerseits im Bedarfsfall notwendige Hilfe bekommen, die ihnen andererseits aber auch eine Teilnahme am öffentlichen Leben möglich macht: das so genannte „Betreute Wohnen“.

Das Betreute Wohnen für Senioren schließt die Lücke zwischen der Betreuung zuhause und der Pflege im Pflegeheim. Den Bewohnern wird soviel Selbstständigkeit wie möglich und soviel Sicherheit wie nötig geboten.

Die Senioren gestalten ihr Leben und den Haushalt weitestgehend allein, erhalten aber bei Bedarf professionelle Beratung und Hilfe durch privatwirtschaftliche, kommunale oder kirchliche Trägerschaften. In den vergangenen Jahren sind viele moderne Einrichtungen zum Betreuten Wohnen entstanden, in denen Wohnungen individuell eingerichtet werden können und in denen sich unter einem Dach auch Dienstleistungsangebote wie Friseur oder Physiotherapie befinden.

Viele Senioren wollen gerne in dem Haus wohnen bleiben, in dem sie ihre Kinder großgezogen haben, mit dem sie Erinnerungen verbinden. Benötigen sie dennoch Hilfe, da sie beispielsweise in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, können sie auf ein breites Netz ambulanter Pflegedienste zurückgreifen. (nh)

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