Pflege: Broschüren und Beratung in verschiedenen Sprachen

Hilfe vom Pflegedienst, Zuschüsse beantragen oder ein Heim suchen: Wo man für was Hilfe bekommt, ist nicht leicht zu durchschauen. Noch schwieriger ist es für ältere Migranten, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Oft wissen sie gar nicht, welche Hilfen sie in Anspruch nehmen können.

Bei vielen Stellen für pflegende Angehörige gibt es aber mittlerweile Broschüren in verschiedenen Sprachen. Migranten sollten sich nicht scheuen, nach Informationen in ihrer Landessprache zu suchen, erläutert Simone Helck vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA).

Informationen über die Pflegeversicherung sind in Hessen auch in Englisch, Türkisch und Russisch erhältlich. Damit werde auch den ausländischen Mitbürgern Hilfestellung in der pflegerischen Versorgung angeboten, teilt dashessische Sozialministerium mit. Die kostenlose Broschüre „Pflegebedürftig – Was ist zu tun?“ kann man unter https://hsm.hessen.de im Untermenü Senioren und Pflege in verschiedenen Sprachen herunterladen.

Auskünfte erteilt auch die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD). Die UPD informiert per Gesetz neutral und kostenlos zu allen Gesundheitsfragen. (tmn)

Das kostenfreie Beratungstelefon der UPD wird auch in Türkisch und Russisch angeboten:

  • Türkisch: Telefon: 08 00 /0 11 77 23 (Montags und mittwochs von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr)
  •  Russisch: Telefon: 08 00 /0 11 77 24 (Montags und mittwochs von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr)

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