Husten und kurzer Atem: Krankheit COPD beginnt schleichend

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Rauchen ist ein hoher Risikofaktor für eine COPD. Foto: Christoph Schmidt

Köln (dpa/tmn) - Kurzatmigkeit und Husten sind typische Anzeichen einer beginnenden chronisch obstruktiven Lungenerkrankung. Gefährlich ist vor allem, dass viele Raucher diese Symptome für normale Begleiterscheinungen des Zigarettenkonsums halten.

Rauchen und Passivrauchen sind Risikofaktoren für eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Zwischen 80 und 90 Prozent aller Krankheitsfälle seien auf das Rauchen zurückzuführen, teilt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich des Welt-COPD-Tags am 19. November mit. In Deutschland sei mehr als jeder achte Erwachsene ab 40 Jahren betroffen, allerdings werde die Krankheit oft lange Zeit nicht erkannt, da sie schleichend beginnt. Symptome wie Kurzatmigkeit, Husten oder vermehrter Auswurf würden häufig als typische Begleiterscheinungen des Rauchens akzeptiert.

Ein Test, bei der die Lungenfunktion untersucht wird, kann Aufschluss über die Krankheit geben. Darauf weist der Bundesverband der Pneumologen hin. Ein frühzeitiges Erkennen sei wichtig, weil die Krankheit chronisch-fortschreitend verlaufe. Durch einen Rauchstopp könne die negative Entwicklung aufgehalten werden, so die BZgA. Wer als COPD-Patient dagegen nur weniger raucht als bisher, könne damit meist nicht seine Lungenfunktion verbessern.

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