Im Zweifel in der Schwangerschaft impfen lassen

+
Auch Schwangere sollten sich durch notwendige Impfungen ausreichend schützen. Foto: Maurizio Gambarini

Impfen oder nicht impfen, das ist die Frage für viele Schwangere. Der Bundesverband der Frauenärzte jedenfalls emfpiehlt einen ausreichenden Impfschutz auch für werdende Mütter.

Berlin (dpa/tmn) - Gerade in Familien mit kleinen Kindern ist der Impfschutz wichtig: Denn die Kleinsten können häufig noch nicht selbst geimpft werden und sind deshalb auf den Schutz der Eltern angewiesen.

Wenn der werdenden Mutter eine notwendige Impfung fehlt, kann man sich auch in der Schwangerschaft nachimpfen lassen. Es sollte so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig geimpft werden, sagt Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte. "Keine Impfung - auch keine versehentliche Impfung mit Lebendimpfstoffen - hat bislang weltweit einen Schaden bei der Schwangeren oder ihrem Ungeborenen angerichtet."

Einige Impfungen sind auch ausdrücklich Schwangeren empfohlen - zum Beispiel die Grippeimpfung. Auch gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphterie, Keuchhusten und Hepatitis B sollte man sich während der Schwangerschaft impfen lassen, wenn bislang kein Impfschutz bestand oder dieser aufgefrischt werden muss. Gegen Windpocken, Masern, Mumps und Röteln lassen sich Frauen, die ein Kind wollen, am besten vor der Schwangerschaft impfen.

Liste mit notwendigen Impfungen des Berufsverbandes der Frauenärzte

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.