Den Impfpass sorgfältig studieren

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Auch Erwachsene sollten ihren Impfschutz überprüfen und gegebenenfalls auffrischen, um geschützt zu sein.

Diphtherie, Tetanus und Grippe können ohne Impfschutz tödlich verlaufende Krankheiten sein

Einer der guten Vorsätze fürs neue Jahr sollte der Überprüfung des Impfschutzes gelten. Das jedenfalls meint Erika Fink, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. Es sei wichtig, Auffrischungen vornehmen zu lassen, da es kaum einen besseren Gesundheitsschutz gebe. „Diphtherie, Tetanus oder Grippe können tödlich verlaufende Krankheiten sein“, warnt Erika Fink eindringlich, Dies ist Patienten auch bekannt, dennoch finden immer weniger Menschen den Weg zu Arzt und Apotheker. „Manche Patienten denken zum Beispiel, dass Diphtherie, eine Infektion der oberen Atemwege, eine heute ausgestorbene Krankheit sei. Das ist aber nicht der Fall“, so Fink

Ebenso kann eine kleine Verletzung beispielsweise bei der Gartenarbeit schon ausreichen, um sich mit Tetanuserregern anzustecken. „Den Impfschutz aufrecht zu erhalten, ist kein großer Aufwand. Eine Auffrischung der Diphtherie- und Tetanus-Impfung alle zehn Jahre reicht aus. Eine Grippeimpfung sollte allerdings jährlich erfolgen“, erläutert Fink.

Weitere sinnvolle Impfungen

Weniger bekannt ist die Impfung gegen Pneumokokken. Das sind Bakterien, die insbesondere Lungenentzündungen, aber auch Mittelohr- und Hirnhautentzündungen auslösen können. Bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem kann insbesondere die Lungenentzündung tödlich verlaufen. Alte und chronisch kranke Menschen sollten sich dieser Gefahr nicht aussetzen und sich impfen lassen.

Relativ neu ist die Impfung gegen Viren, die Gebärmutterhalskrebs auslösen. Sie wird vorzugsweise Mädchen ab dem zwölften Lebensjahr empfohlen, sinnvollerweise sollte sie vor dem ersten Geschlechtsverkehr vorgenommen werden. Auch hier ist das Nutzen-Risikoverhältnis enorm: Drei Impfungen schützen vor dieser schweren Krankheit. (nh)

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