DAK-Umfrage

Jeder Vierte leidet unter der Zeitumstellung

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Sommerzeit, die Uhren werden eine Stunde vorgestellt.

Mehr als jeder vierte Deutsche hat einer Umfrage zufolge bereits mit gesundheitlichen Problemen wegen der Zeitumstellung gekämpft.

Insgesamt 27 Prozent gaben in einer am Montag veröffentlichten Forsa-Untersuchung für die Krankenkasse DAK-Gesundheit an, gesundheitlich unter der Umstellung auf die Winter- oder Sommerzeit zu leiden. Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Beschwerden. Rund drei Millionen Menschen schlucken nach einer DAK-Hochrechnung sogar Schlafmittel, um besser mit der Zeitumstellung klarzukommen.

Rund drei Viertel (77 Prozent) fühlen sich wegen der Umstellung schlapp und müde. Knapp zwei Drittel (64 Prozent), darunter vor allem Frauen, leiden unter Einschlafproblemen oder Schlafstörungen. Jeder dritte Befragte kann sich schlechter konzentrieren - und 29 Prozent sind gereizter als sonst.

So gehts Männern mit der Sommerzeit

Männer scheinen wegen der Zeitumstellung demnach vor allem ein Problem mit der Pünktlichkeit zu haben: 27 Prozent sagen, dass sie deshalb morgens nicht rechtzeitig bei der Arbeit waren; bei den Frauen sind dies nur acht Prozent. Jeder Zehnte nennt depressive Verstimmungen als Folge der verschobenen Zeit.

Um besser mit der Zeitumstellung zurechtzukommen, haben vier Prozent der Befragten nach eigenen Angaben sogar schon einmal Schlafmittel eingenommen. Das sind der Kasse zufolge hochgerechnet auf die Bevölkerung rund drei Millionen Menschen. 

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Frauen gaben dies mehr als doppelt so häufig an wie Männer. Der DAK zufolge sollte Schlafmittel jedoch nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden, denn sie hätten schon nach wenigen Einnahmen ein Suchtpotenzial.

Die DAK rät stattdessen, schon einige Tage vor der am Wochenende wieder anstehenden Zeitumstellung früher ins Bett zu gehen. So kann sich der Körper langsam an den neuen Rhythmus gewöhnen.

Zeitumstellung: Wann beginnt die Sommerzeit?

Am Sonntag beginnt wieder die Sommerzeit. Dann werden die Uhren um 02.00 Uhr morgens um eine Stunde auf 03.00 Uhr vorgestellt, die Nacht ist also eine Stunde kürzer.

74 Prozent der Deutschen würden die Zeitumstellung gern abschaffen. 2013 sagten das nur 69 Prozent. Forsa befragte vom 3. bis 6. Februar bundesweit rund tausend Bürger ab 14 Jahre.

AFP

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