Jeder Zweite leidet an Vitamin D-Mangel

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Bei der Behandlung der Knochenkrankheit Osteoporose wird häufig Vitamin D eingesetzt.

Berlin - Müdigkeit, Abgeschlagenheit und eine erhöhte Infektanfälligkeit können Anzeichen für einen Vitamin D-Mangel sein. Doch eine Überdosierung von Vitamin D ist gefährlich. 

+++ Update: Zu viele Menschen an Vitamin-D-Mangel. Das sollte sich ändern, sagen britische Forscher. Denn eine tägliche Dosis Vitamin D kann Atemwegsinfektionen verhindern.

Woher kommt Vitamin D?

Den überwiegenden Teil Vitamin D bilde der Körper in der Haut selbst mit Hilfe des Sonnenlichts.

Gesunde Erwachsene können ihren Bedarf an Vitamin D bei ausreichender Einwirkung von Sonnenlicht durch die eigene Herstellung im Körper decken. Die Zufuhr mit der Nahrung hat nur eine geringere Bedeutung. Allerdings ist die dafür nötige Sonneneinstrahlung in unseren Breitengraden nur von April bis Oktober ausreichend.

Nur etwa 20 Prozent des Vitamin D-Bedarfs könne man mit der richtigen Ernährung abdecken, erklärt Nicole Battenfeld, Ernährungswissenschaftlerin bei der Techniker Krankenkasse.

Ein Vitamin-D-Mangel beeinträchtigt die Gesundheit, Vitamin-Präparate sollten allerdings nicht ohne ärztliche Rücksprache eingenommen werden, empfiehlt die Expertin. „Ein Zuviel kann zu Vergiftungserscheinungen führen.“

Die TK verweist auf die aktuelle Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), wonach mehr als jeder zweite Deutsche nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt ist.

Vitamin D - diese Nahrungsmittel haben viel davon

  • Pilze
  • Avocado
  • Eier
  • Milch
  • Seefisch

dpa

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