Gesunde Ernährung

Karotten-Mythos: Sind Möhren wirklich so gesund für die Augen, wie der Volksmund sagt?

Ein Junge mit dunkelbraunem Haar beißt in eine Karotte, seine Zahnlücken sind zu sehen (Symbolfoto)
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Sollen ja gesund sein: Karotten. Aber sind sie auch so gut für die Augen, wie immer behauptet wird? (Symbolfoto).

Der Satz klingt vermutlich vielen Menschen in den Ohren: Iss Karotten, das ist gut für die Augen. Aber stimmt das überhaupt? Die Fakten zum Gemüse:

Düsseldorf – Klar, Karotten sind Gemüse, daher kann es so ungesund nicht sein. Und außerdem spielen sie schon sehr früh im Leben eines Menschen eine Rolle: Mit Einführung der Beikost erhalten Babys oft als erste feste Nahrung quietschgelben Karottenbrei, quasi als direkte Folge der Milchernährungsphase. Kinder, die sehr viel Karottenbrei essen, nehmen manchmal deshalb sogar einen leicht orangefarbenen Hautton an.

Hartnäckig hält sich der Mythos, Karotten seien so gut für die Augen. Das stimmt auch, denn Karotten liefern dem Körper Vitamin A. Bereits während der Schwangerschaft ist unter anderem Vitamin A der Grund, weshalb Nervenzellen gedeihen. Nach der Geburt ist es dafür zuständig, die Zellen gesund zu halten und ja, es unterstützt auch die Entwicklung des Sehvermögens. Hat die Sehstärke jedoch bereits abgenommen, kann sie auch mit dem Verzehr von Karotten nicht mehr verbessert werden. Manche Menschen reagieren außerdem auf den Verzehr roher Karotten allergisch.*24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. 

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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