Ihre Tipps machen den Alltag leichter

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Dampfgarer statt Herd: Heidi Schulz (rechts) gibt Tipps für den Alltag. Unser Foto zeigt sie mit Almuth Hanken, Einrichtungsleiterin des AWO-Altenzentrums Fuldabrück (von links) sowie den Alltagsbegleiterinnen Gabriele Tichy, Martina Mannsbarth und Severin Ludwig.

Sie begleiten die Senioren durch den Tag, bereiten gemeinsam mit ihnen Mahlzeiten zu und haben immer ein offenes Ohr: Alltagsbegleiter sind für die Bewohner der betreuten AWO-Hausgemeinschaften die wichtigsten Bezugspersonen.

Es ist ein Job, der vielseitig ist und viel Einsatz fordert. Eine, die das nur allzu gut weiß, ist Heidi Schulz. Als Fachkraft für Alltagsbegleiter schult sie das Personal vor Ort, gibt praktische Tipps, um die Abläufe zu optimieren.

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„Ich liebe es, mein Wissen weiterzugeben“, sagt Heidi Schulz, die einen steilen Aufstieg innerhalb der AWO Nordhessen hinlegte. Vor sechs Jahren begann sie, als Alltagsbegleiterin im AWO-Seniorenzentrum Fuldabrück zu arbeiten. Kochen, waschen, bügeln und dabei die Bewohner mit tollen Ideen bei Laune halten: Das alles machte die gelernte Hauswirtschafterin mit so viel Freude und Engagement, dass das auch der AWO nicht verborgen blieb. Sie bot der 44-Jährigen eine Position an, die es bis dahin noch gar nicht gab. Nach der Qualifizierung zur Fachkraft für Alltagsbegleiter schult sie jetzt ihre ehemaligen Kollegen, ist zudem für die Einhaltung und Umsetzung der Lebensmittelhygiene zuständig.

Und damit nicht genug: Zurzeit absolviert die Mutter von zwei Söhnen ein Fernstudium zur Fachwirtin für hauswirtschaftliches Management. „Ich bin froh, dass mich die AWO so sehr unterstützt“, sagt Heidi Schulz. Hier könne sie sich weiterentwickeln und ihre Ziele verfolgen.

Fast täglich besucht die sympathische Edermünderin verschiedene Hausgemeinschaften der AWO Nordhessen. Vier- bis sechsmal pro Jahr gibt sie in jedem Haus individuelle Schulungen. Und wenn mal Not am Mann ist, bindet sie sich die Schürze um und hilft. „Der Beruf des Alltagsbegleiters ist vielseitig. Mit meinen Hinweisen möchte ich den Mitarbeitern den Tagesablauf erleichtern“, sagt Heidi Schulz. Sie empfiehlt ihnen zum Beispiel, für das Mittagessen Dampfgarer und Backofen zu nutzen. „So stehen auf dem Herd keine Töpfe, die eine zusätzliche Gefahrenquelle darstellen.“ So sparen die Alltagsbegleiterinnen viel Zeit, was den Bewohnern zugute kommt: „Sie sollten bei unserer Arbeit immer im Mittelpunkt stehen.“ (pdf)

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