Unterschätztes Risiko

Sitzen ist gefährlich und macht krank 

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Dauersitzen als unterschätztes Gesundheitsrisiko.

Die Menschen in Deutschland verbringen nach Einschätzung von Experten zu viel Zeit im Sitzen und bewegen sich zu wenig, wie eine aktuelle Studie nun belegt. 

Wie gesund sind die Deutschen? Repräsentative Erkenntnisse aus Befragungen zum Gesundheitsverhalten will die Deutsche Krankenversicherung (DKV) am Montag (11.00 Uhr) mit Forschern der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) vorstellen. Schwerpunkt des Reports sind die Gefahren langen Sitzens. Die private Kasse hat mehr als 3000 Deutsche etwa dazu befragen lassen, wie häufig sie sich bewegen und was sie essen.

Zusätzlich wurden rund 340 Eltern gebeten, die körperliche Aktivität ihrer 6- bis 12-jährigen Kinder einzuschätzen. Dauerhaftes Sitzen erhöht Studien zufolge das Risiko für chronische Krankheiten und bestimmte Krebsarten.

Schon Kinder sitzen länger vor dem Bildschirm als sie sollten. Das geht aus dem Gesundheitsreport der Deutschen Krankenversicherung (DKV) hervor, der am Montag vorgestellt wurde. Das dauerhafte Sitzen mache krank, sagte DKV-Vorstand Clemens Muth.

Die private Kasse hatte 2014 mehr als 3000 Versicherte etwa zu ihrer Ernährung, zu Stressempfinden und Bewegung befragen lassen. Untersucht wurden die Teilnehmer nicht.

Die Ergebnisse sind den Angaben zufolge repräsentativ. Zusätzlich wurden rund 300 Eltern zur Mediennutzung und dem Verhalten ihrer 6- bis 12-jährigen Kinder befragt.

Po oder Hüfte? Das sind die größten Problemzonen

So schön der Sommer und die Aussicht auf Tage am Strand auch sind - für viele Frauen und Männer bedeutet die Bikini- und Badehosen-Saison vor allem ein besonders kritischer Blick auf den eigenen Körper. Eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact im Auftrag von Bi-Oil unter 1.100 Befragten enthüllt die sieben größten Problemzonen der Deutschen im Sommer 2014. © picture alliance / dpa
Männer Arme
Problemzone Nr. 7: Auf dem letzten Platz landen die Arme. Nur 7,4 Prozent der deutschen Männer und Frauen zeigen diese am Strand ungern. Der Unterschied zwischen Frauen und Männern ist gering. © dpa
Pigmentflecken
Problemzone Nr. 6: An ihren Pigmentflecken stören sich 12,8 Prozent aller Deutschen. Hier sind besonders die Herren empfindlich: 13,4 Prozent empfinden es als peinlich, wenn andere Menschen die Flecken auf ihrer Haut bemerken. Die Damen sind hier mit 12,3 Prozent etwas weniger eitel. © dpa
Hüftgold
Problemzone Nr. 5: Die Hüfte. Auch hier gibt es eine unterschiedliche Wahrnehmung bei den Geschlechtern: 22,7 Prozent der Frauen, aber nur 8,1 Prozent der Männer schämen sich für diese Körperpartie. Insgesamt haben 15,5 Prozent kein gutes Körpergefühl, wenn es um ihre Hüfte geht. © dpa
Po
Problemzone Nr. 4: 21,2 Prozent der deutschen Damen und Herren halten ihren Po für ihre größte Problemzone. Jede dritte Frau in Deutschland (29,5 Prozent) gab an, sich am Strand dafür zu schämen. Bei den Männern versuchen nur 12,7 Prozent, ihr Gesäß nicht den Blicken anderer auszusetzen. © dpa
Beine
Problemzone Nr. 3: Anders sieht es bei den Beinen aus. 32,6 Prozent der Damen zeigen ihre Beine nur ungern, bei den Männern hat dabei nur jeder Zehnte (10,6 Prozent) ein ungutes Gefühl. Insgesamt verstecken 21,7 Prozent der Deutschen ihre Beine am Strand. © dpa
Narben
Problemzone Nr. 2: Auf Platz zwei der Problemzonen landen die Narben auf der Haut. Fast jedem dritten Deutschen (27,1 Prozent) ist es unangenehm, wenn fremde Menschen ihre Narben am Strand sehen können. Der Unterschied zwischen Frauen und Männern ist gering. © dpa
Bauch
Problemzone Nr. 1: Der Bauch. 55 Prozent aller Deutschen finden, dass ihre Körpermitte unvorteilhaft aussieht. Dabei zeigen 65,6 Prozent der Frauen und 44,2 Prozent der Männer diese Partie anderen nur ungern am Strand. © dpa

dpa

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