Keine kinderleichte Aufgabe

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Tut gut: Heike Marpe entspannt auf einem Ball.

Hebamme Mandy Janzon, die selbst ein Kind erwartet und auch in Bad Arolsen entbinden möchte, ist sicher, dass Gebärende weniger Schmerzmittel benötigen, wenn sie mit einer vertrauten Hebamme, die sich viel Zeit nimmt, entbinden als in einer fremden Umgebung.

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Die vertrauteste Umgebung, nämlich ihr Zuhause als Geburtsort des Babies zu wählen, wäre für Heike Marpe jedoch nicht infrage gekommen. Dennoch ist die Entscheidung keine kinderleichte Aufgabe.

Nur wenige Frauen entscheiden sich heute noch für eine Hausgeburt, die noch vor einigen Jahrzehnten gang und gäbe war. Für die einen ist das Risiko von Komplikationen zu groß, andere genießen lieber den Komfort der ersten Tage mit Baby im Krankenhaus. Umgekehrt fragen auch wenige Schwangere bei den Hebammen oder bei einer Kreißsaalbesichtigung nach der Anwesenheit eines Anästhesisten. Denn dieser hat nachts nur Rufbereitschaft und wird bei einem Kaiserschnitt unter Vollnarkose benötigt. Doch derartige unvorhergesehene Komplikationen stehen heutzutage genauso selten an wie solche, die eine sofortige intensivmedizinische Versorgung des Babys nötig machen. Durch die pränataldiagnostischen Untersuchungen können Ärzte oft schon im Voraus reagieren und Risikogebärende an entsprechende Fachzentren überweisen. (zhs)

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