Zweckentfremdet

Ketamin: Nasenspray gegen Depressionen? Das sagen Studien

Ein Nasenspray steht auf einer Glasfläche, darin spiegelt sich eine blonde Frau. (Symbolbild)
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Ketamin in Form eines Nasensprays wird bereits seit längerer Zeit bei Depressionen eingesetzt. (Symbolbild)

Ketamin ist eigentlich ein Narkosemittel. Doch eine Studie zeigt, dass es auch im Kampf gegen psychische Erkrankungen helfen kann.

Stockholm – Mehr als fünf Millionen Menschen erkranken hierzulande jedes Jahr an einer Depression. Durch den Corona-Lockdown hat sich die Situation für viele noch verschärft. Frauen sind oftmals häufiger betroffen als Männer. Um diesen den Alltag zu erleichtern, kommen bereits einige wirksame Stimmungsaufheller wie Antidepressiva zum Einsatz. Seit einiger Zeit tritt in der Forschung immer mehr das Mittel Ketamin in den Fokus.
24vita.de verrät hier, wie es in Form eines Nasensprays gegen schwere Depressionen helfen soll.*

Dabei handelt es sich ursprünglich um ein Schmerz- und Narkosemittel, das vor allem in der Tiermedizin, aber auch unter bestimmten Bedingungen beim Menschen angewendet wird. Lange war es als Partydroge verpönt. Wie es allerdings genau bei schweren psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen wirkt, ist noch nicht ganz klar.

Grundsätzlich ist seit längerem bekannt, dass eine stark erhöhte Freisetzung des Botenstoffs Glutamat Stress, Depressionen und Stimmungsstörungen hervorrufen kann. Und hier kommt Ketamin ins Spiel: Es soll die verantwortlichen Bindestellen im Gehirn, die auf bestimmte Reize reagieren und Signale weiterleiten, blockieren, sodass das Glutamat nicht länger andocken und für depressive Reaktionen sorgen kann. Zudem soll das Ketamin die Verbindung zwischen verschiedenen Gehirnarealen stimulieren. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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