Kindererziehung

Kinder sind unglücklich wie nie: Forscher warnt vor zwei Erziehungsfehlern

Ein Junge in weißem T-Shirt und blauer Shorts liegt auf dem Bett und spielt auf einem Handy. (Symbolbild)
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Verbringen Kinder zu viel Zeit vor dem Display, haben sie weniger soziale Kontakte. (Symbolbild)

Laut einem Forscher sind die Kinder heutzutage viel unglücklicher als früher. Schuld seien auch sogenannte Helikopter-Eltern, aber auch die Digitalisierung.

München – Die Welt geht in das dritte Jahr der Corona-Pandemie. Lockdowns, Ausgangssperren und Einschränkungen im privaten und öffentlichen Leben haben bei vielen Spuren hinterlassen. Demnach sollen seit dem Beginn der Pandemie die psychischen Erkrankungen unter Erwachsenen hierzulande stark zugenommen haben. Das gilt aber auch für die Kleinsten. Der eingeschränkte soziale Kontakt und die Einsamkeit hat viele mitgenommen. Doch Generationenforscher Rüdiger Maas glaubt, dass diese Unzufriedenheit unter den Jüngsten der Gesellschaft bereits früher eingesetzt hat.
24vita.de verrät hier, warum die Kinder laut dem Forscher so unglücklich sind.*

Er beschreibt sie sogar im Interview mit Focus Online als „Generation lebensunfähig“. Denn laut Studien aus dem Jahr 2020 von Unicef und dem Deutschen Kinderhilfswerk sei jedes vierte Kind unglücklich, habe Schwierigkeiten, Freunde zu finden und berichte sogar von depressiven Symptomen, erklärt er. Schuld tragen dem Experten zufolge vor allem die Erziehungsberechtigten. Denn diese würden als „Helikopter-Eltern“ mit allen Mitteln versuchen, ihren Kindern Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Gleichzeitig steige der Leistungsdruck.

Der Generationenforscher sieht auch die digitalen Medien in der Verantwortung. Schließlich würden diese oft von den Eltern missbraucht, um die Kinder bei Laune zu halten. Dadurch lernen sie aber auch nicht, auf etwas zu warten. Vor allem kleine Kinder brauchen Grenzen und klare Strukturen und Rituale, in denen sie sich bewegen dürfen und sich gleichzeitig sicher und geborgen fühlen. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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