Mit einfachen Hausmitteln

Liebesbeweis Knutschfleck: Wie er entsteht und wie Sie ihn schneller loswerden

Für manche ist ein Knutschfleck ein Liebesbeweis, anderen ist es unangenehm, damit gesehen zu werden. Hier erfahren Sie Tipps, um den Liebesbiss wegzubekommen.

Dass Küssen und Verliebtsein gut für den Körper und die Gesundheit ist, haben schon viele Studien bewiesen. Zum Beispiel werden Endorphine ausgeschüttet, die uns glücklich machen, und die Keime, die man beim Küssen austauscht, wirken als wahrer Immun-Booster. Ein negativer Effekt kann aber auch beim leidenschaftlichen Küssen entstehen: Knutschflecken. Vor allem am Hals will man die ja nicht jedem präsentieren. Vor Eltern, Kollegen und Kolleginnen möchte man dann am liebsten nur noch Rollkragenpullis tragen, um sich keine Kommentare anhören zu müssen. Wie genau Knutschflecken eigentlich entstehen und was Sie dagegen tun können, lesen Sie hier.

Lesen Sie auch: Ihre Arm-Muskeln wachsen schneller als Ihre Bauchmuskulatur? Ein Neurobiologe will die Antwort gefunden haben.

So entstehen Knutschflecken

Ein Knutschfleck ist im Grunde genommen einfach ein Bluterguss – nur mit einem schöneren Namen. Wenn der Partner oder die Partnerin an der Haut saugt oder beißt, entsteht ein Unterdruck, wodurch Blutgefäße platzen. An der Stelle verläuft dann das Blut im Gewebe und der Knutschfleck entsteht. Sie kennen es sicher von anderen Blutergüssen oder Prellungen: So eine Verletzung kann sich über mehrere Wochen hinziehen und sichtbar bleiben. Im Verlauf ändert er die Farbe von anfangs rot und leicht geschwollen über bläulich, bis hin zu grün-gelblich.

Auch interessant: Städte-Ranking: In welchen Städten die besten Bedingungen für erholsamen Schlaf herrschen.

Knutschflecken loswerden: mit diesen Hausmitteln und Tipps

  • Wund- und Heilsalbe: Der Klassiker gegen Verletzungen, Blutergüsse und Co. kann auch bei Knutschflecken die Heilung beschleunigen. Vor allem heparinhaltige Salben können dabei helfen, dass der Fleck schneller verschwindet. Dazu mehrmals am Tag auf die Stelle auftragen.
  • Kühlen: Bei einem frischen, leicht geschwollenen Knutschfleck bewährt sich die bekannte Methode des Kühlens. Das lindert den Schmerz und lässt die Schwellung abklingen. Wickeln Sie dazu ein Kühlpad oder Eiswürfel in ein Tuch und kühlen Sie den Fleck mehrmals für 5-10 Minuten. Auch ein Löffel aus dem Kühlschrank kann Wunder bewirken.
  • Mit Wärme behandeln: Mag im ersten Moment komisch klingen – vor allem nach dem vorherigen Tipp. Aber eine Wärmebehandlung kann helfen, wenn der Knutschfleck nicht mehr geschwollen, aber noch sichtbar ist. Die Wärme fördert die Haut-Durchblutung, dadurch können kleine Wunden unter der Haut schneller abheilen. So gehen Sie vor: Tauchen Sie ein Tuch in warmes Wasser und legen Sie es für 15 Minuten auf den Knutschfleck. Gerne mehrmals am Tag wiederholen.

Wenn alles nichts hilft, bleibt Ihnen natürlich immer noch die Verstecken-Methode: im Winter bieten sich Rollkragenpullover und Schals an. Oder Sie kaschieren Ihren Liebesbiss mit Make-up.

Rubriklistenbild: © gpointstudio

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.