Kompressionsstrümpfe - wo es zwickt

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Kompressionsstrümpfe sollen bei Venenleiden gefährliche Thrombosen und offene Beine vermeiden.

Juckreiz, trockene Haut oder Druckstellen - wenn Kompressionsstrümpfe falsch sitzen können, die Strümpfe quälend sein.

Kompressionsstrümpfe sollen bei Venenleiden gefährliche Thrombosen und offene Beine vermeiden. Aber mehr als zwei Drittel der Patienten tragen die Strümpfe nicht regelmäßig. Sie klagen vor allem über Hautprobleme und schlechten Sitz, wie eine Studie der Universität Bochum zeigt.

“Kompressionsstrümpfe müssen unbedingt von geschultem Fachpersonal angepasst werden“, fordert Studienleiter Markus Stücker. Viele Menschen mit Venenleiden haben geschwollene Beine. Kompressionstherapien mit Verbänden und Strümpfen sollen sie vor Gefäßverschlüssen und offenem Bein schützen. Aber zwei Drittel der Männer und fast 70 Prozent der Frauen nutzen die Therapie nicht regelmäßig, wie eine Befragung zeigt.

Demnach empfinden nur 29 Prozent der Betroffenen die Strümpfe als angenehm. 59 Prozent klagen dagegen über Trockenheit der Haut, jeden dritten Anwender quält Juckreiz. Bei 29 Prozent der Befragten sitzen die Strümpfe zu lose oder zu fest, wie Stücker in der Zeitschrift “International Angiology“ schreibt.

“Der perfekte Sitz lässt sich erreichen, wenn der Strumpf optimal angepasst ist“, sagt der Experte. “Kompressionsstrümpfe sollten unbedingt durch Fachkräfte angemessen werden.“

Auch gegen Hautprobleme lässt sich vorbeugen: Spezielle Gel-Präparate minimieren die Belastung der Haut. Nachts können rehydrierende Lotionen oder Salben die Regeneration der Haut fördern. (Quelle: “International Angiology“, Vol. 28, S. 385-393)

dapd

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