Keine Mehrheit in Brüssel

Krass: Phosphat bleibt im Döner - obwohl es herzkrank machen soll

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Phosphate stehen im Verdacht, Herzerkrankungen zu begünstigen.

Kürzlich bestimmte Brüssel, dass Acrylamid in Pommes und Chips reduziert werden soll. Der Grund dafür: mögliche Krebsgefahr. Doch Phosphate im Döner dürfen bleiben.

Der Döner darf auch weiterhin Phosphate enthalten. Im Europaparlament scheiterte am Mittwoch in Straßburg der Versuch, die Erlaubnis für Phosphat im Döner durch die EU-Kommission zu stoppen.

Mit 373 Stimmen für den Einspruch gegen die Verordnung der Kommission wurde die nötige absolute Mehrheit von 376 Stimmen knapp verfehlt. Dies bedeutet, dass gefrorene Döner-Fleischspieße beispielsweise in Deutschland auch weiterhin mit Phosphaten haltbar gemacht werden dürfen.

Auch interessant: Phosphate befinden sich auch im beliebten Scheiblettenkäse. Warum sie aber krank machen, erfahren Sie hier.

Abgeordnete hatten argumentiert, die Phosphat-Genehmigung der Kommission solle ausgesetzt werden. Man müsse abwarten, ob eine Studie der EU-Lebensmittelbehörde EFSA auf Gesundheitsgefahren hindeute.

Lesen Sie auch: Dagegen konnte Brüssel durchsetzen, dass das als krebserregende geltende Acrylamid in Pommes reduziert wird.

dpa

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