Lachgas reduziert die Angst beim Zahnarzt

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Was in den USA oder Großbritannien bereits zum Standard in vielen Zahnarztpraxen gehört, wird nun auch in Deutschland von immer mehr Zahnärzten angeboten: Lachgas zur Angst- und Schmerzreduzierung beim Zahnarzt.

Lachgas beim Zahnarzt hat sowohl eine analgetische als auch anxiolytische Wirkkomponente. Das heißt, es kann sowohl eine schmerzlindernde als auch entspannende und angstlösende Wirkung erzielt werden. Patienten beschreiben häufig eine angenehme Distanzierung zum Behandlungsgeschehen, fühlen sich geborgen und entkoppelt. Nur bei wenigen Patienten wird mit Lachgas nicht die gewünschte Wirkung erzielt.

Wirkt bereits nach wenigen Atemzügen

Während der gesamten Zahnbehandlung wird das Lachgas über eine Nasenmaske eingeatmet. Es wird nie reines Lachgas verabreicht, sondern ein Gemisch aus Lachgas und Sauerstoff. Zahnarztpatienten erhalten Lachgas bereits vor der örtlichen Betäubung, auf die auch bei einer Lachgasbehandlung nicht verzichtet werden kann. Durch den schnellen Wirkeintritt empfinden jedoch viele Patienten bereits das Setzen der Lokalanästhesie als weniger unangenehm.

Keine Alternative zur Vollnarkose

Im Gegensatz zur Vollnarkose verliert der Patient bei der so genannten Lachgassedierung nicht sein Bewusstsein und ist in der Regel kurze Zeit nach der Behandlung wieder fahrtüchtig. In einigen Ländern hat die Lachgassedierung bereits die Vollnarkose aus der zahnärztlichen Praxis verdrängt. Dennoch können Patienten auch mit Lachgas nicht gegen ihren Willen behandelt werden, so dass extreme Fälle von Zahnbehandlungsangst auch weiterhin einer Vollnarkose vorbehalten sind.

Die zahnärztliche Sedierung mit Lachgas ist eine Behandlungsmethode mit relativ wenigen Risiken und eignet sich aufgrund der hohen Patientensicherheit auch sehr gut für Kinder ab etwa sechs Jahren. (na presseportal)

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