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Laktoseintoleranz: Die Menge entscheidet über Symptome

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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Frau auf dem Sofa mit einem Glas Milch in der Hand.
Eine gewisse Menge an Laktose vertragen auch Menschen mit einer Laktoseintoleranz. (Symbolbild) © AntonioGuillem/Imago

Menschen mit einer Laktoseunverträglichkeit müssen nicht komplett auf Milchprodukte verzichten. Mögliche Symptome sind von der Dosis abhängig.

Wenn jemand nach dem Verzehr von Milchprodukten, das bedeutet laktosehaltigen Nahrungsmitteln, mit Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen sowie Durchfall reagiert, könnte eine Nahrungsunverträglichkeit von Milchzucker (Laktose) vorliegen. Eine sogenannte Laktoseintoleranz entsteht dann, wenn aufgrund eines angeborenen oder erworbenen Mangels an Laktase – dem Verdauungsenzym der Laktose – Milchzucker nicht richtig verstoffwechselt werden kann.
Welche Mengen an Milchzucker (Laktose) in der Regel auf einmal und über den Tag verteilt ohne Beschwerden möglich sind, weiß 24vita.de.

Die aufgenommene Laktosemenge spiele eine große Rolle, wie Prof. Dr. med. Martin Storr, Gastroenterologe am Gesundheitszentrum Starnberger See (MVZ) und 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität e. V. erläutert. „Eine gewisse Menge an Laktose geht bei jedem Menschen „unverspürt“ durch den Darm.“ Ein allgemeingültiger Grenzwert für verträgliche Laktose-Mengen sei daher schwer festzumachen. Die Verträglichkeit ist auch von den Milchprodukten abhängig.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteuren und Redakteurinnen leider nicht beantwortet werden.

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