Laserstrahl verbessert Sicht

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Ohne Brille leben, ohne Kontaklinse gut sehen: Wer auf Sehhilfen angewiesen ist, wünscht sich manchmal, darauf verzichten zu können. Durch eine Laseroperation kann dieser Wunsch Wirklichkeit werden.

m Augenlaserzentrum Kassel (ALK) korrigieren vier Fachärzte für Augenheilkunde Fehlsichtigkeiten durch eine Laserbehandlung der Hornhaut. Vorab wird der Patient untersucht und geprüft, ob eine Operation in Frage kommt. Dafür muss nämlich die Hornhaut dick genug sein. „Eine gründliche Voruntersuchung ist der beste Garant für ein gutes Ergebnis“, sagt Dr. Karl Auth. Seit acht Jahren arbeitet er im ALK, gemeinsam mit seinen Kollegen Dr. Friedhelm Kehl, Dr. Ulrich Wernhard und Professor Dr. Rolf Effert, Direktor der Augenklinik am Klinikum Kassel.

Im ALK wird häufig die Lasik-Methode angewandt, bei der ein hauchdünnes Scheibchen der Hornhaut abgelöst und weggeklappt wird. Durch die entstandene Öffnung trägt der Operateur Gewebe der inneren Hornhaut ab, anschließend wird das Scheibchen wieder aufgesetzt. Es schützt und schließt die Stelle wie ein körpereigener Wundverband. Die Operation dauert nur wenige Minuten. Die Augen werden mit Tropfen betäubt, der Patient verspüre allenfalls ein leichtes Fremdkörpergefühl, aber keine Schmerzen, sagen die Spezialisten. Schon unmittelbar nach der Operation können die Patienten besser sehen. Wenn nach europäischen Standards gearbeitet wird und nur Patienten operiert werden, die die Kriterien der Deutschen Ophtalmologischen Gesellschaft erfüllen, können gefährliche Risiken weitgehend ausgeschlossen werden. (zip/nh)

www.lasikkassel.de

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