Lebensgefahr? Experten warnen vor Bubble Tea

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Süß, lecker - und gefährlich?

München - Überall macht in Deutschland ein "Bubble Tea"-Laden nach dem anderen auf. Das Getränk ist Trend. Doch jetzt warnen Experten vor den Risiken - schlimmstenfalls droht sogar Lebensgefahr.

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"Bubble Tea" wird immer beliebter. In den deutschen Städten sprießen die Spezial-Bars wie Pilze aus dem Boden. Das klebrige Modegetränk ist auf dem Siegeszug - und sorgt nicht nur bei vielen Konsumenten für Bauchschmerzen. Sondern auch bei Gesundheitsexperten!

Snack-Sünden im Auto

Denn Fachleute warnen nun vor den Gefahren: Die großen Kügelchen, die durch Strohhalme aufgesogen werden, könnten in der Lunge landen, wenn sie mit zu viel Druck angezogen werden. "Geraten die Kügelchen über die Luftröhre in die Lunge, können sie zu einer Lungenentzündung oder sogar zu einem Lungenkollaps führen", warnt Dr. Wolfram Hartmann auf Bild.de. Beides kann schlimmstenfalls zum Tod führen.

Also: Höchste Vorsicht beim Kügelchenaufsaugen!

Und noch etwas bereitet Experten sorgen: Bubble Tea schlägt auf die Hüfte! "Allein mit einem Becher Bubble-Tea bringt man es locker auf ein Drittel des Energiebedarfs für den ganzen Tag", erklärt Ernährungsexperte Sven-David Müller auf Bild.de.

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Was ist eigentlich Bubble Tea?

Was ist eigentlich "Bubble Tea"? Das Getränk stammt ursprünglich aus Asien und trat seinen Siegeszug erst in den USA an. Jetzt ist Deutschland dran. Viele sind offenbar verrückt nach dem pappsüßen Getränk, das in großen durchsichtigen Plastikbechern serviert wird.

Basis ist Schwarzer, Grüner oder Jasmin-Tee - in der Regel kalter, doch auch die warme Variante ist möglich. Dieser wird mit einem Fruchtsirup (z.B. Mango, Pfirsich) versüßt und mit Eiswürfeln versehen. Der namensgebende Clou sind allerdings die "Bubbles", die mit Hilfe eines dicken Strohhalms eingesaugt werden. Diese gibt es in verschiedenen, sehr unterschiedlichen Sorten. Die klassische Variante sind Tapiokakugeln. Diese werden aus der Tapiokawurzel hergestellt. Sie haben die Konsistenz von Gummibärchen, schmecken aber deutlich herber und gar nicht so süß, wie sie aussehen.

Für Schleckermäuler sind eher die anderen Varianten gedacht: So gibt es so genannte "Jellys", die kleinen Fruchtgummi-Schnipseln ähneln, in verschiedenen Sorten. Eine weitere Variante sind Geleekugeln namens "Popping Boba", die ebenfalls durch einen Strohhalm aufgesogen werden und beim Draufbeißen ihr feuchtes Innenleben offenbaren. 

al.

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Strec

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