Pseudoallergische Reaktionen möglich

Umstrittene Lebensmittelfarbstoffe: Gefährlich oder gesundheitlich unbedenklich?

Bunte Bonbons und Lutscher liegen im Halbkreis auf einem blauen Untergrund (Symbolbild).
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Bunte Süßigkeiten enthalten häufig synthetische Farbstoffe, die im Verdacht stehen, Pseudoallergien auszulösen (Symbolbild).

Bei industriell hergestellten Lebensmitteln wird häufig mit Lebensmittelfarbstoffen nachgeholfen, um die Produkte optisch ansprechender zu machen. Doch nicht alle Farbstoffe in Nahrungsmitteln sind gesundheitlich unbedenklich.

Frankfurt am Main – Wer mag es nicht, wenn Käsesorten kräftig gelb, Bonbons knallig-bunt oder Marmeladen kräftig rot sind? Verantwortlich dafür sind aber häufig nicht die natürlichen Bestandteile der Lebensmittel, sondern zugesetzte Lebensmittelfarbstoffe. Bevor ein Lebensmittelfarbstoff in der Europäischen Union zugelassen wird, durchläuft er strenge Sicherheitsbewertungen. Trotzdem ist der Einsatz nicht immer unbedenklich. Vor allem, wenn es sich um künstliche Azofarbstoffe handelt, die im Verdacht stehen, bei empfindlichen Menschen Pseudoallergien auszulösen.*

Pseudoallergien sind Unverträglichkeitsreaktionen, die ähnlich starke Beschwerden hervorrufen können wie Allergien, allerdings ohne Beteiligung des Immunsystems. Sie können sich durch Symptome wie Hautausschlag, Nesselsucht (Urtikaria), Schwellungen (Ödeme) und Asthma äußern. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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