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Lipödeme behandeln: Bestimmte Lebensmittel können Beschwerden lindern

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Von: Alina Schröder

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Bei einem Lipödem kommt es zu Schwellungen an Armen und Beinen, die Schmerzen auslösen können. Bestimmte Lebensmittel können dagegen helfen.

Kassel – Schlanke, straffe Beine und Arme – davon können Menschen, die unter einer Fettverteilungsstörung leiden, oft nur träumen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehen von rund 3,8 Millionen Menschen aus, die wegen der Erkrankung behandelt werden müssen, wie der NDR schreibt (Stand: 2021). Am meisten betroffen sind Frauen.

Bei der Fettverteilungsstörung, dem sogenannten Lipödem oder auch „Reiterhosenphänomen“ genannt, handelt es sich um eine krankhafte Vermehrung des Unterhautfettgewebes. Wie das Gesundheitsportal praxisvita.de informiert, kommt es dabei häufig zu Fettablagerungen an Beinen, seltener aber auch an den Armen. Die chronische Form des Lipödems bildet sich in den meisten Fällen nach hormonellen Veränderungen, wie nach der Pubertät oder einer Schwangerschaft. Bei Männern tritt die Erkrankung meist in Verbindung mit anderen Krankheiten auf.

Lipödeme in Form von Fettablagerungen an Armen und Beinen können Schmerzen verursachen. Einige Lebensmittel können diese lindern. (Symbolbild)
Lipödeme in Form von Fettablagerungen an Armen und Beinen können Schmerzen verursachen. Einige Lebensmittel können diese lindern. (Symbolbild) © Imago

Lipödem-Beschwerden lindern: Eine Ernährungsumstellung kann helfen

Unterschieden werden müssen die Lipödeme von den Ödemen, bei denen es sich um Wassereinlagerungen im Gewebe handelt. Diese können allerdings die Entstehung der Fettablagerungen begünstigen und somit mit der Erkrankung einhergehen. Wie bei Ödemen helfen aber bereits manche Lebensmittel auch bei Lipödemen, die Beschwerden zu lindern.

Eine wichtige Maßnahme ist es, Fett abzubauen. Wie praxisvita.de schreibt, verstärkt Übergewicht die Fettablagerungen an Armen und Beinen. Regelmäßiger Sport sowie eine Ernährungsumstellung sind zu empfehlen, um Gewicht abzubauen. Besonders geeignet ist bei Lipödemen die niedrig-glykämische Ernährung. Der sogenannte Glykämische Index (GI) zeigt, wie schnell der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr eines Lebensmittels in die Höhe geht. Ein hoher Wert fördert jedoch nicht nur die Fettbildung, sondern auch das Risiko, an Diabetes zu erkranken.

Wer unter Lipödemen leidet, sollte daher Pommes, Schokolade, Limonade, Cornflakes, Croissants, Gnocchi und Chips vom Speiseplan streichen. Vielmehr empfiehlt sich Folgendes:

Lipödeme an Armen und Beinen: Diese Lebensmittel sind empfehlenswert

Darüber hinaus ist eine ketogene Protein-optimierte Ernährung bei Lipödemen sinnvoll, wie das Zentrum für Gefäßmedizin in Hamburg in Ergebnissen eines Therapiekonzepts informiert. Dadurch werden weniger Kohlenhydrate, aber dafür mehrEiweiße zu sich genommen, die den Muskelaufbau fördern. Durch die niedrigere Aufnahme an Kohlenhydraten wird der Energiebedarf letztendlich nicht gedeckt, weshalb der Körper stattdessen beginnt Fett abzubauen.

Fernab von jeglichen Diäten und Ernährungsweisen gibt es aber auch bestimmte Lebensmittel, die gezielt dabei helfen können, Lipödem-Beschwerden zu lindern. Diese enthalten Stoffe mit antientzündlicher Wirkung, darunter:

Dennoch sollte man als Lipödem-Patientin oder -Patient nicht einfach die Ernährung radikal umstellen. In jedem Fall sollten solche Maßnahmen unter fachkundig und ärztlicher Begleitung erfolgen und vorher entsprechend abgeklärt werden. (asc)

Die in diesem Artikel genannten Informationen ersetzen nicht den Gang zu einem Arzt oder einer Ärztin. Nur Fachleute können die richtige Diagnose erstellen und eine geeignete Therapie einleiten.

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