Lobby für Senioren, Kinder und Radler

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Streetworker Pascal Adam

Eine Menge Ideen und Wünsche kamen beim Bürgertreffen zur Baunataler Innenstadt auf den Tisch.

Roland Lorenz, auch Vorsitzender des Seniorenarbeitskreises, plädierte für sichere Wege, Sitzbänke, raueres Pflaster, da man gerade bei Schnee leicht ausrutsche, und ansprechend gestaltete Schließfächer für Einkaufstaschen. Erwin Forsch und Bernd Halbig, Abteilung Petanque des KSV Baunatal, schlugen eine Boulebahn vor, möglichst mit Überdachung und vielleicht auf der Grünfläche an der katholischen Kirche. Dirk Lohrmann warnte davor, zu viel Grün zu kappen, und votierte für eine Disco oder einen Raum für Tanzveranstaltungen. Cäcilie Günther wünschte sich möglichst viele beschattete Sitzplätze auf dem Marktplatz.

Die Rollstuhlfahrerin mahnte zudem mehr Behindertenparkplätze an. Ksenia Filipovic hätte gern eine kleine Kunstgalerie, würde gern mit anderen einen Kunstverein gründen. Letztlich geht es ihr um eine Begegnungsstätte für Jung und Alt. Ingo Koch, ehrenamtlicher Fahrradbeauftragter der Stadt, bemängelte: Es gibt zu wenig Abstellflächen für Räder in der City, zum Beispiel auch bei Herkules und Rewe.

Kurt Kümmel, Mitglied der Radwege-Projektgruppe, würde das Zentrum gern ohne große Hürden erreichen. Auch fehlten oft Querungshilfen, so über die Kirchbaunaer Straße in Höhe Shell-Tankstelle. Jürgen Eckhardt fehlen kleine Spielgeräte für Kinder. Auch sei die Fußgängerzone nicht sicher genug für den Nachwuchs, manchmal lägen zum Beispiel Kabel herum. Pascal Adam, städtischer Streetworker, vermisst glatte Spielflächen, auf denen Kinder mit Bobbycars und Dreirädern fahren können, und einen Trinkbrunnen. (nh)

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