Machen Sie sich locker für die Piste!

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Damit es im Ski-Urlaub kein böses Erwachen gibt: Katharina Seppeler zeigt Übungen zur Kräftigung und für die Beweglichkeit

Machen Sie sich locker für die Piste!

Weihnachten, Silvester, Ferien – für viele Menschen heißt das: ab in die Berge und ab auf die Bretter. Skifahren ist angesagt. Damit das Vergnügen im Schnee nicht zur bösen Überraschung verkommt, demonstriert unser Fitness-Model Katharina Seppeler auf dieser Seite verschiedene Übungen zum Nachahmen, damit Sie gut vorbereitet die Pisten hinunterwedeln können.

Denn Skifahren macht zwar richtig Spaß, aber – und das darf nicht vergessen werden – es ist zuallererst eine Sportart, und zwar eine sehr anspruchsvolle. „Der Körper ist starken und meist ungewohnten Belastungen ausgesetzt“, sagt Sascha Seifert vom Therapiezentrum Rehamed Wilhelmshöhe in Kassel. Das gelte vor allem im Hinblick auf Muskeln und Gelenke, ergänzt der Sportphysiotherapeut.

Gegen Verletzungsgefahr

Und gerade jene, die im Laufe des Jahres eher selten Sport treiben, haben nach kurzer Zeit mit Muskelkater in ihrem Ski-Urlaub zu kämpfen. Aber nicht nur das. „Sie sind auch einer hohen Verletzungsgefahr ausgesetzt“, sagt Seifert. Studien würden belegen, dass die meisten Verletzungen am dritten Tag auftreten, weil dann muskuläre Übermüdung zu Koordinationsproblemen führe. Deshalb sei es wichtig, den Körper auf die Belastungen vorzubereiten. Mit lustigen Wedelübungen wie zu Rosi Mittermaiers Zeiten habe das Ganze aber nichts mehr zu tun, erklärt Seifert. „Die Skigymnastik hat sich in den letzten Jahren zu einem richtigen Athletik-Training entwickelt.“ Ausdauerfähigkeit, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Dehnfähigkeit und Koordination werden dabei geschult. Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen einige Übungen – und Sie können sie zu Hause nachmachen. Auch wenn der Ski-Urlaub bereits in wenigen Tagen ansteht, gilt das Motto: Lieber ein bisschen vorab trainieren als gar nicht. Eine optimale Vorbereitung sollte sich allerdings über mehrere Wochen erstrecken. Laut unserem Experten spricht nichts dagegen, jeden Tag zu trainieren. Es müssten ja nicht alle sieben Übungen gemacht werden. Drei bis vier würden ausreichen.

Von Robin Lipke

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