Weltweiter Aktionstag

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Kampagnenmotiv: Die WHO und der BVHI richten erstmalig gemeinsam einen weltweiten Aktionstag aus.

Aktuell leiden 13 Millionen Deutsche an einer Hörminderung. Darunter lassen sich auch immer mehr Jugendliche finden, die durch zu lautes Musikhören ihr Gehör stark beanspruchen.

Laut einer Umfrage von TNS Infratest kennt sogar fast jeder Zweite über 50 Jahren jemanden, der nicht gut hört aber auch nichts dagegen unternimmt. Den Gang zum Hörgeräteakustiker treten viele gar nicht erst an – die Gründe sind vielfältig. Der BVHI und die Weltgesundheitsorganisation möchte dies ändern und veranstalten dieses Jahr erstmalig in gemeinsamer Kooperation den Welttag des Hörens – einen Aktionstag, der hilft, die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken. Der Welttag des Hörens findet am 3. März statt.

Mit dem Welttag des Hörens richten die WHO und der BVHI erstmalig gemeinsam einen weltweiten Aktionstag aus, der globale Aufmerksamkeit auf die Themen Hörminderung und die Bedeutung des Gehörs legen soll. Das diesjährige Motto lässt dabei gleich im doppelten Sinne aufhorchen: „Hören. Der Sinn deines Lebens“. In Deutschland beteiligen sich insbesondere Ärzte und Hörgeräteakustiker durch eigene Informationsmaßnahmen und kostenfreie Hörtests.

Wo Hörtests und Aktionen stattfinden, erfährt man auf www.welttag-des-hoerens.de.

Der Welttag des Hörens nimmt die Hemmschwelle

Durch Informationskampagnen rund um den Welttag des Hörens sollen möglichst viele Menschen für die Optimierung des eigenen Hörsinns sensibilisiert werden. Darüber hinaus wird die Relevanz guten Hörens im Alltag und im Beruf thematisiert. Da der schleichende Hörverlust bereits im Alter von circa 50 Jahren einsetzt, zählen nicht nur ältere Menschen zur Zielgruppe des Aktionstages. Ein Schwerpunktthema im Aktionsjahr 2016 ist darüber hinaus die Prävention und Versorgung von Schwerhörigkeit bei Kindern. Laut Umfrage wird tatsächlich dieselbe Anzahl an Jugendlichen auf eine Hörminderung angesprochen, wie in der Altersgruppe der über 50-jährigen.

Aktuelle Umfrage

Anlässlich des diesjährigen Welttags des Hörens hat der BVHI eine Umfrage in Auftrag gegeben, die interessante Ergebnisse hervorgebracht hat. Befragt wurden dabei 1000 Personen auf Basis einer zufällig gezogenen Online-Stichprobe.

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PDF der Sonderseiten Welttag des Hörens

Ausgabe Hessen

Ausgabe Hann. Münden

Insgesamt zählen ein Drittel der Befragten mindestens eine Person mit einer Hörminderung zu ihrem Bekanntenkreis. Neun von zehn Befragten gaben an, Betroffene schon einmal auf ihre Hörminderung angesprochen zu haben und rund dreiviertel haben Betroffene bereits darauf aufmerksam gemacht, dass schlechtes Hören zu Missverständnissen führen kann. Richtiggehend „genervt“ sind sogar 42 Prozent der Befragten von einem schlechten Gehör des gegenüber.

Sich selbst einzugestehen, dass das Gehör nicht mehr ganz einwandfrei seine Arbeit verrichtet, fällt jedoch schwer. Doch immerhin 61 Prozent der Befragten sind sich bewusst, wie wichtig der Hörsinn für ihre Sicherheit im Straßenverkehr ist oder auch zur Kommunikation im Alltag und für den Genuss von Freizeitaktivitäten. (nh)

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