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Mann wird versehentlich beschnitten - so kam es zur schrecklichen Verwechslung

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Krankenakten werden sehr selten vertauscht - wenn es allerdings passiert, kann die Operation ganz anders laufen als gedacht.

Ein englischer Patient sollte an der Blase untersucht werden - doch als er aus der Narkose erwachte, fehlte seine Vorhaut.

Der Horror eines jeden Krankenhaus-Patienten: Die Krankenakten werden vertauscht und man wird an der falschen Stelle operiert. Das passiert äußerst selten, hat aber schlimme Folgen: Etwa, wenn ein gesundes Knie mit einer Prothese ersetzt wird. Oder aber - wie es einem Mann in England passierte - die Mediziner entfernen die Vorhaut des Glieds, obwohl eine Blasenspiegelung vorgesehen war.

Beschneidung wider Willen - Krankenakte vertauscht

So zugetragen hat es sich 2018 im englischen Universitätskrankenhaus Leicester NHS Trust, wie das News-Portal Mirror berichtete. Der Patient, der anonym bleiben will, war wegen einer Zystoskopie in der Klinik gewesen - eine urologische Untersuchung, bei welcher die Harnblase untersucht wird.

Doch die behandelnden Ärzte vertauschten die Krankenakte des Mannes mit jemandem, dessen Vorhaut entfernt werden sollte. So kam es zu einer irrtümlichen Beschneidung.

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"Wir bedauern die Vorfälle nach wie vor zutiefst"

Vertauschte Krankenakten und damit einhergehende überflüssige Operationen und Behandlungen sind seit längerer Zeit ein Problem in der Klinikgruppe des NHS Trust. Deshalb wollen die Verantwortlichen ihre Qualitätsstrategie für 2019/20 anpassen und so derartige Vorfälle in Zukunft verhindern.

Moira Durbridge bezog als Direktorin für Sicherheit und Risikobewertung in den Leicester Hospitals Stellung: "Wir bedauern die Vorfälle nach wie vor zutiefst und aufrichtig, und natürlich haben wir uns persönlich bei jedem einzelnen Betroffenen entschuldigt."

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jg

Warum uns die Natur so gut tut

Annette Bernjus leitet Achtsamkeitsübungen an, wenn sie mit den Teilnehmern ihrer Kurse so wie hier im Wald unterwegs ist. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto
Annette Bernjus leitet Achtsamkeitsübungen an, wenn sie mit den Teilnehmern ihrer Kurse so wie hier im Wald unterwegs ist. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto © Manfred Bernjus
Zum Themendienst-Bericht von Bernadette Winter vom 22. August 2018: Prof. Dr. med. Andreas Michalsen ist Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin. Foto: Anja Lehmann/Immanuel Krankenhaus Berlin
Zum Themendienst-Bericht von Bernadette Winter vom 22. August 2018: Prof. Dr. med. Andreas Michalsen ist Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin. Foto: Anja Lehmann/Immanuel Krankenhaus Berlin © Anja Lehmann
Wer im Wald "badet", soll nicht nur die Geräusche des Waldes bewusst aufnehmen, sondern die Umgebung auch mit den anderen Sinnen erleben. Foto:Manfred Bernjus/embe-Foto
Wer im Wald "badet", soll nicht nur die Geräusche des Waldes bewusst aufnehmen, sondern die Umgebung auch mit den anderen Sinnen erleben. Foto:Manfred Bernjus/embe-Foto © Manfred Bernjus
Achtsamkeitsübung im Wald. Annette Bernjus rät, dort ganz bewusst zu pausieren. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto
Achtsamkeitsübung im Wald. Annette Bernjus rät, dort ganz bewusst zu pausieren. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto © Manfred Bernjus
Einfach mal einen Baum umarmen: Annette Bernjus leitet die Teilnehmer ihrer Seminare an, die Natur wieder bewusster wahrzunehmen. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto
Einfach mal einen Baum umarmen: Annette Bernjus leitet die Teilnehmer ihrer Seminare an, die Natur wieder bewusster wahrzunehmen. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto © Manfred Bernjus
Dirk Teegelbekkers ist Geschäftsführer von PEFC Deutschland. Foto: Franziska Gabbert
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