Masern toben wie lange nicht

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Gegen Masern empfiehlt sich eine Impfung.

Frankfurt/Main - Die Masern grassieren, wie seit fünf Jahren nicht mehr. Mit über 800 Fällen seit Januar sind nach Angaben der Landesgesundheitsämter vor allem Bayern und Baden-Württemberg betroffen.

Die erhöhte Gefahr einer Ansteckung gilt dabei nicht nur Kindern. “Im Gegensatz zu früher erkranken jetzt immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene“, sagt Martin Terhardt von der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut.

Während Kinder im Schul- und Vorschulalter wegen steigender Impfquoten immer besser geschützt seien, verbreite sich der hoch ansteckende Erreger offenbar verstärkt unter den jungen Erwachsenen, da es hier große Impflücken gäbe, sagt Terhardt weiter. “Diese Altersgruppen sind aber schwer zu erreichen, weil sie ihre Gefährdung nicht kennen und nur selten zum Arzt gehen.“

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Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts hat sich die Zahl der Erkrankungen gegenüber dem Vorjahr bereits verdreifacht. In den ersten sechs Monaten eines Jahres sind in Deutschland demnach seit 2006 nicht mehr so viele Menschen an Masern erkrankt.

dpa

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