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Hausapotheke: Wo Sie Medikamente auf keinen Fall aufbewahren sollten

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Von: Romina Kunze

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Vorsorge ist Trumpf: Es ist ratsam, sich auch bei bester Gesundheit eine Hausapotheke anzulegen. Doch lagern können die Medikamente nicht überall.

Kassel – Kündigen sich Kopfschmerzen, ein kratziger Hals oder eine laufende Nase an, führt für viele Menschen der erste Weg ins Badezimmer. Dort lagern häufig die heimischen Medikamente, die Abhilfe verschaffen sollen. Schmerzlindernde Mittel im Interesse der eigenen Gesundheit und die der Liebsten auf Vorrat zu haben, ist laut Experten sinnvoll. Sie im Bad aufzubewahren, hingegen nicht.

Wohl dem, der angesichts von anhaltender Arzneimittel-Knappheit eine üppig bestückte Hausapotheke hat. Vor allem Fieber senkende Mittel für Kinder sind zum Jahresende 2022 in den meisten Apotheken vergriffen. Damit im Fall der Fälle die Tabletten, Kapseln oder Säfte von vergangenen Erkältungen auch bei der nächsten noch wirken, gibt es einiges zu beachten.

Eine Person durchsucht ihre Hausapotheke im Badezimmer-Schrank.
Medikamente im Badezimmer-Schrank verstaut? Das machen viele so. Doch das Bad sollte als Ort für die Hausapotheke vermieden werden. © Imago

Hausapotheke: Medikamente sollten nicht im Badezimmer verstaut werden

Die heimischen Medikamente im Badezimmer-Schrank aufzubewahren ist nachvollziehbar: Dort sind sie gut zu verstauen, nehmen kaum Platz weg und sind im Notfall schnell zur Hand. Experten raten aber dazu, sich dennoch ein anderes Plätzchen für die Hausapotheke zu überlegen. Laut dem Bundesgesundheitsamt ist das Badezimmer generell ein kein geeigneter Aufbewahrungsort. Grund dafür: vor allem das feuchtwarme Klima.

Besonders im Winter möchte man es im Bad schließlich lauschig warm haben und nach dem Duschen oder Baden nicht frieren müssen. Ist die Heizung aufgedreht, entstehen schnell tropische Temperaturen von 25 Grad oder mehr. Das ist den empfindlichen Pharmazeutika deutlich zu warm. Die Medikamente können dadurch an Wirksamkeit und Haltbarkeit verlieren; im schlimmsten Fall sogar schädlich sein, so die Experten vom Bundesgesundheitsamt. Ähnliches gelte laut apotheken-umschau.de für die Küche.

Diese drei Dinge sollten Sie laut Experten beachten:

Falscher Ort für die heimischen Medikamente? Am besten beim Apotheker nachfragen

Bei welchen Temperaturen einzelne Medikamente genau gelagert werden müssen, steht auf der Verpackung oder dem Beipackzettel. Die Packungsbeilagen sind aber wenig nutzerfreundlich und unübersichtlich. Als Faustregel gilt: zwischen 15 und höchstens 25 Grad.

Mögliche Anzeichen für nicht mehr verwendbare Arzneimittel sind:

Sollten Arzneimittel unwissentlich falsch gelagert sein, ist das laut Bundesgesundheitsamt unproblematisch. Zumindest, sofern es sich dabei nur um eine geringfügige und kurzzeitige Unter- oder Überschreitung der angegebenen Temperatur handelt. Im Zweifel beim Arzt oder der Apotheke nachfragen. (Romina Kunze)

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