Frust statt Lust?

Mehr als jeder Vierte ist häufig zu müde für Sex

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Von wegen heiße Nächte: Viele sind dafür einfach zu erschöpft.

"Liebling, heute nicht. Ich bin zu müde." Für den Partner heißt das, an diesem Abend geht es nicht heiß her. Sex-lose Tage sind keine Seltenheit bei deutschen Paaren.

Sind es die Kinder, der Job, der Haushalt - oder alles zusammen? Mehr als jeder Vierte in einer Beziehung (28 Prozent) fühlt sich häufig zu müde für Sex.

Zu müde für Sex: Umfrage zeigt die Realität des Liebeslebens

Bei den Frauen schlägt die Erschöpfung noch häufiger zu als bei den Männern (35 Prozent beziehungsweise 22 Prozent). Immerhin ein Drittel (33 Prozent) der Befragten hat nur manchmal mit Lustlosigkeit zu kämpfen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung durch das Marktforschungsinstitut Innofact.

Was die Umfrage auch zeigt: Mit der Beziehungsdauer hat die Lustlosigkeit scheinbar nichts zu tun. So gaben unter den Paaren, die weniger als fünf Jahre zusammen sind, fast ebenso viele an, sehr häufig lustlos zu sein, wie Paare, die länger als 20 Jahre das Bett teilen (8 Prozent beziehungsweise 6 Prozent).

Im Auftrag der Online-Partnervermittlung Parship befragte Innofact rund 1000 Menschen zwischen 18 und 65 Jahren, davon waren 743 in einer Beziehung.

Was gegen tiefliegende Kreuzschmerzen hilft

Fast jeder bekommt im Laufe seines Lebens irgendwann Rückenschmerzen. Meist trifft es den unteren Rücken. Foto: Monique Wüstenhagen
Fast jeder bekommt im Laufe seines Lebens irgendwann Rückenschmerzen. Meist trifft es den unteren Rücken. © Monique Wüstenhagen
Dr. Peter Baum ist Orthopäde und Ärztlicher Direktor der Gelenk-Klinik Gundelfingen. Foto: Gelenk-Klinik Gundelfingen
Dr. Peter Baum ist Orthopäde und Ärztlicher Direktor der Gelenk-Klinik Gundelfingen.  © Gelenk-Klinik Gundelfingen
Rückenentspannung: Auf den Boden knien, den Po auf den Fersen ablegen und die Hände weit vorn ablegen. Gleichmäßig atmen und die Position rund eine Minute lang halten. Foto: Gelenk-Klinik Gundelfingen
Rückenentspannung: Auf den Boden knien, den Po auf den Fersen ablegen und die Hände weit vorn ablegen. Gleichmäßig atmen und die Position rund eine Minute lang halten. © Gelenk-Klinik Gundelfingen
Hält die Wirbelsäule beweglich: der Katzenbuckel. Dazu im Vierfüßlerstand den Rücken rund machen und dabei nach unten schauen. Dann wieder zurück in die Ausgangsposition. Foto: Gelenk-Klinik Gundelfingen
Hält die Wirbelsäule beweglich: der Katzenbuckel. Dazu im Vierfüßlerstand den Rücken rund machen und dabei nach unten schauen. Dann wieder zurück in die Ausgangsposition. © Gelenk-Klinik Gundelfingen
Die Gegenbewegung zum Katzenbuckel nennt sich Kuhrücken. Dazu im Vierfüßlerstand mit geradem Rücken beginnen. Dann den Rücken langsam ins Hohlkreuz fallen lassen. Dabei den Blick heben. Anschließend wieder zurück in die Ausgangsposition. Zehn Mal wiederholen. Foto: Gelenk-Klinik Gundelfingen
Die Gegenbewegung zum Katzenbuckel nennt sich Kuhrücken. Dazu im Vierfüßlerstand mit geradem Rücken beginnen. Dann den Rücken langsam ins Hohlkreuz fallen lassen. Dabei den Blick heben. Anschließend wieder zurück in die Ausgangsposition. Zehn Mal wiederholen.  © Gelenk-Klinik Gundelfingen
Kräftigung für die Muskulatur: Auf den Boden legen, beide Arme neben dem Körper ablegen, die Beine anstellen. Nun langsam vom Steißbein aus Wirbel für Wirbel nach oben rollen. In der Brücke zehn Sekunden halten und den Po langsam wieder absetzen. Zehn Mal wiederholen. Foto: Gelenk-Klinik Gundelfingen
Kräftigung für die Muskulatur: Auf den Boden legen, beide Arme neben dem Körper ablegen, die Beine anstellen. Nun langsam vom Steißbein aus Wirbel für Wirbel nach oben rollen. In der Brücke zehn Sekunden halten und den Po langsam wieder absetzen. Zehn Mal wiederholen. © Ge lenk-Klinik Gundelfingen
Für Balance und Kräftigung: Ein Bein und den entgegengesetzten Arm ausstrecken ohne dabei ins Hohlkreuz zu fallen. Dabei den Blick auf den Boden richten. Dann Knie und Ellenbogen unter dem Körper zusammenziehen und wieder ausstrecken. Zehn Mal wiederholen und dann Bein und Arm wechseln. Foto: Gelenk-Klinik Gundelfingen
Für Balance und Kräftigung: Ein Bein und den entgegengesetzten Arm ausstrecken ohne dabei ins Hohlkreuz zu fallen. Dabei den Blick auf den Boden richten. Dann Knie und Ellenbogen unter dem Körper zusammenziehen und wieder ausstrecken. Zehn Mal wiederholen und dann Bein und Arm wechseln. © Gelenk-Klinik Gundelfingen
Dehnung für den Oberschenkel: Auf den Rücken legen und ein Bein aufstellen. Das andere Bein nach oben ausstrecken und mit den Händen den Oberschenkel umfassen. Die Dehnung 30 Sekunden halten, drei Mal wiederholen. Lässt sich der Oberschenkel nicht mit den Händen umfassen, einfach ein Handtuch verwenden. Foto: Gelenk-Klinik Gundelfingen
Dehnung für den Oberschenkel: Auf den Rücken legen und ein Bein aufstellen. Das andere Bein nach oben ausstrecken und mit den Händen den Oberschenkel umfassen. Die Dehnung 30 Sekunden halten, drei Mal wiederholen. Lässt sich der Oberschenkel nicht mit den Händen umfassen, einfach ein Handtuch verwenden. © Gelenk-Klinik Gundelfingen

dpa/tmn

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