Bei Profi-Fußballern

Meniskusschaden ist Berufskrankheit

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Meniskusschaden eines Profi-Fußballers ist Berufskrankheit

Eine Knieverletzung ist besonders schmerzhaft und kann bei einem Profi-Sportler ein Karriere-Aus bedeuten. Ein Gericht hat nun entschieden, einen Meniskusschaden als eine Berufskrankheit anzuerkennen.

Der Meniskusschaden eines Profi-Fußballers ist als Berufskrankheit anzuerkennen. Das entschied das hessische Landessozialgericht in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil im Fall eines 1977 geborenen Fußballers, der nach mehreren Jahren als Profi einen Meniskusschaden am rechten Knie erlitt. Das Gericht verurteilte die Berufsgenossenschaft, die Erkrankung als Berufskrankheit anzuerkennen. (Az. L 9 U 214/09)

Der Fußballer spielte am Ende seiner Karriere in der dritten Liga und zuvor auch in der vierten Liga. Nach Auffassung des Gerichts reicht bei Spielern der ersten bis vierten Liga ein Zeitraum von drei Jahren aus, damit eine Meniskuserkrankung "mit ausreichender Wahrscheinlichkeit" auf den Sport zurückgeführt werden kann.

Dies gelte insbesondere auch für Fußballer in der dritten und vierten Liga. Es sei davon auszugehen, dass die Belastung für die Knie in diesen Klassen "aufgrund der geringeren technischen Fertigkeiten, der schlechteren Trainingsbedingungen sowie der stärker kampf- und körperbetonten Spielweise" eher höher sei, befand das Gericht.

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AFP

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