Metabolisches Syndrom schwächt Gedächnis

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Ungünstigen Blutfettwerten also vielen Triglyceriden und ein geringer Wert des guten HDL-Cholesterins sind, laut Forschern, schlecht für das Gedächtnis.

New York - Übergewicht, schlechte Blutfettwerte, hoher Blutzucker oder Bluthochdruck - liegen diese vier Befunde vor, sprechen Mediziner von einem metabolischen Syndrom.  

Das metabolische Syndrom macht Menschen anfälliger für Gedächtnisprobleme. Vor allem schlechte Blutfettwerte beeinträchtigen das Erinnerungsvermögen im Alter, wie eine Studie zeigt. Darin untersuchten Mitarbeiter des Französischen Nationalen Instituts für Gesundheitsforschung mehr als 7.000 Personen ab 65 Jahren auf das metabolische Syndrom.

Von diesem Syndrom sprechen Mediziner bei einer Kombination von Übergewicht, schlechten Blutfettwerten, hohem Blutzucker oder Bluthochdruck. Etwa jeder sechste Teilnehmer hatte mindestens drei dieser Probleme.

Alle Senioren absolvierten Gedächtnistests in zweijährlichem Abstand. In den vier Jahren nach der Erstuntersuchung hatten Menschen mit metabolischem Syndrom verglichen mit den anderen Teilnehmern ein um 20 Prozent erhöhtes Risiko für ein abnehmendes Gedächtnis. Dies galt vor allem für die Teilnehmer mit ungünstigen Blutfettwerten also vielen Triglyceriden und einem geringen Wert des guten HDL-Cholesterins. Eine bessere Behandlung könne dazu beitragen, Menschen im Alter vor Erinnerungsschwund und Demenz zu schützen, betonen die Forscher in der Zeitschrift “Neurology“.

Quelle: “Neurology“, dapd

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