Mette-Marit: Bandscheiben-OP an der Halswirbelsäule

Nachdem Anfang Oktober bekannt wurde, dass die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit unter einem Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule leidet, rissen die Meldungen aus dem Königshaus nicht ab.

Zwischenzeitlich verlängerte sich die voraussichtliche Krankheitsdauer bis Weihnachten, nun teilte das Königshaus mit, dass sich Mette-Marit einer Operation unterziehen muss.

Dr. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde und Präsident der deutschen Wirbelsäulenliga, erläutert, welche Chancen und Risiken ein solcher Eingriff mit sich bringt: „Nicht jeder Bandscheibenvorfall erfordert eine Operation. Doch wenn die Beschwerden trotz konservativer oder minimalinvasiver Therapien anhalten oder sich sogar verstärken, ist ein entsprechender Eingriff meist unumgänglich", erläutert der Experte.

Unabhängig von der gewählten Methode gehen damit natürlich gewisse Risiken einher. Vor allem im Nackenbereich ist besonderes Fingerspitzengefühl gefragt, da Gewebe und Nervenstrukturen hier besonders eng zusammenliegen. Moderne, gewebeschonende Verfahren senken die Verletzungsgefahr der Gefäße jedoch deutlich. Auch Klinikaufenthalte und Rehabilitationszeiten verkürzen sich im Vergleich zu früheren Operationsmethoden. "Ich gehe davon aus, dass Mette-Marit rund vier Tage in der Klinik bleiben wird. Bevor sie wieder offizielle Termine wahrnimmt, wird sie ihre Halswirbelsäule jedoch durch gezielte Physiotherapie wie Krankengymnastik stärken müssen", sagt Schneiderhan.

In der Regel nimmt diese Schonzeit etwa drei bis vier Wochen in Anspruch. Denn auch wenn offizielle Auftritte den Körper auf den ersten Blick nicht belasten, wirken sich seelischer Druck sowie Terminstress entscheidend auf den Rücken aus. "So gilt es für Mette-Marit zunächst, Situationen zu vermeiden, die zu einer unbewussten Anspannung der Muskulatur führen und dadurch die Genesung verzögern würden“, empfiehlt Schneiderhan. (www.borgmeier.de/nh)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.