Mehr als Kopfweh

Ist es Migräne? So erkennen Sie, ob Sie betroffen sind

Wenn zu Kopfschmerzen noch Symptome wie Übelkeit oder Lichtempfindlichkeit dazukommen, deutet das auf eine Migräneattacke hin.
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Wenn zu Kopfschmerzen noch Symptome wie Übelkeit oder Lichtempfindlichkeit dazukommen, deutet das auf eine Migräneattacke hin.

Viele Betroffene wollen sich nur noch hinlegen und die Vorhänge zu ziehen: Migräne kann den Alltag massiv einschränken. Tritt sie gehäuft auf, sollte man folgendes tun.

  • Migräne betrifft Millionen von Menschen in Deutschland - woran aber erkennt man die Attacken?
  • Der Kopfschmerz an sich ist mittelschwer bis schwer und oft pochend und pulsierend.
  • Für eine Migräne typisch ist die Dauer der Attacke von einem halben Tag bis drei Tagen. Erfahren Sie hier, welche Symptome noch typisch für eine Migräne* sind.

Zu den Symptomen der Migräne zählen Übelkeit und Erbrechen sowie hohe Empfindlichkeit gegenüber Licht, Lärm und Gerüchen, wie die Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) erläutert. Häufig haben Betroffene Schmerzen, wenn sie sich anstrengen.

Die Experten betonen, dass das klinische Bild einer Migräne sehr unterschiedlich sein kann. Deshalb sollte man, wenn die Symptome neu auftreten, einen Arzt aufsuchen, damit der eine Diagnose stellen und möglicherweise gefährliche Kopfschmerzen ausschließen kann. Wirken Schmerzmittel nicht mehr oder treten neue Beschwerden bei den Attacken auf, ist ein Arztbesuch ebenfalls ratsam.

Lesen Sie auch: Krankschreibung: Diese Diagnosen stecken wirklich hinter den Codes.

Wann eine vorbeugende Therapie von Migräne nötig wird

In bestimmten Fällen sollten Migränepatienten darüber nachdenken, nicht nur bei auftretenden Attacken etwas zu tun, sondern die Migräne vorbeugend zu behandeln, rät die DMKG: Wenn die Attacken gehäuft, das heißt mindestens drei bis vier Mal im Monat, auftreten, wenn man an zehn Tagen oder mehr im Monat Schmerzmittel nehmen muss oder man berufliche und private Probleme aufgrund der Migräne bekommt.

In dem Fall könnten Therapien, zum Beispiel die Kombination von Entspannungsverfahren und Ausdauersport, mit einer medikamentösen Behandlung verbunden werden. Nach Schätzungen der Fachgesellschaft sind 10 bis 15 Prozent der Menschen in Deutschland von Migräne betroffen, Frauen wesentlich häufiger als Männer. (dpa) *Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

Hier mehr erfahren: TK-Kopfschmerzreport 2020

Weiterlesen: Medikamente gegen Migräne bei Stiftung Warentest: Welche helfen wirklich?

Helfende Handgriffe: Impulse zur Selbstheilung

Vor allem bei Problemen im Bereich der Halswirbelsäule ist bei Chirotherapie und Chiropraktik allergrößte Vorsicht angesagt. Foto: Andrea Warnecke
Vor allem bei Problemen im Bereich der Halswirbelsäule ist bei Chirotherapie und Chiropraktik allergrößte Vorsicht angesagt. © Andrea Warnecke
Chiropraktiker Kristian Kittel nutzt auch Röntgenbilder, um die Ursachen für Beschwerden ausfindig zu machen. Foto: Andrea Warnecke
Chiropraktiker Kristian Kittel nutzt auch Röntgenbilder, um die Ursachen für Beschwerden ausfindig zu machen. © Andrea Warnecke
Kopf - und Rückenschmerzen, Verspannungen vom Nacken, Bandscheibenvorfälle, aber auch Tennisarm – das sind einige der Beschwerden, die Chiropraktiker und Chirotherapeuten in aller Regel behandeln. Foto: Andrea Warnecke
Kopf - und Rückenschmerzen, Verspannungen vom Nacken, Bandscheibenvorfälle, aber auch Tennisarm – das sind einige der Beschwerden, die Chiropraktiker und Chirotherapeuten in aller Regel behandeln. © Andrea Warnecke
Bei der Suche nach Nervenstörungen gehen Chiropraktiker wie der Berliner Kristian Kittl akribisch vor und untersuchen zum Beispiel die Wirbelsäule. Foto: Andrea Warnecke
Bei der Suche nach Nervenstörungen gehen Chiropraktiker wie der Berliner Kristian Kittl akribisch vor und untersuchen zum Beispiel die Wirbelsäule. © Andrea Warnecke
Der Berliner Chiropraktiker Kristian Kittl hilft seinen Patienten unter anderem bei Beschwerden im Rücken - mit den Händen tastet er die Wirbelsäule ab. Foto: Andrea Warnecke
Der Berliner Chiropraktiker Kristian Kittl hilft seinen Patienten unter anderem bei Beschwerden im Rücken - mit den Händen tastet er die Wirbelsäule ab. © Andrea Warnecke
Sind die Ursachen gefunden, dann versuchen Chiropraktiker wie Kristian Kittl aus Berlin die jeweilige Körperpartie zu justieren - also wieder in Stellung zu bringen. Foto: Andrea Warnecke
Sind die Ursachen gefunden, dann versuchen Chiropraktiker wie Kristian Kittl aus Berlin die jeweilige Körperpartie zu justieren - also wieder in Stellung zu bringen. © Andrea Warnecke
Kristian Kittl ist Heilpraktiker und Chiropraktiker im Chiropractic Center Berlin. Foto: Andrea Warnecke
Kristian Kittl ist Heilpraktiker und Chiropraktiker im Chiropractic Center Berlin. © Andrea Warnecke
Blockierte oder verhärtete Körperstellen bringen Chiropraktiker mit mal mehr, mal weniger kräftigem Dehnen, Massieren, Kneten und Drücken wieder in die richtige Stellung. Foto: Andrea Warnecke
Blockierte oder verhärtete Körperstellen bringen Chiropraktiker mit mal mehr, mal weniger kräftigem Dehnen, Massieren, Kneten und Drücken wieder in die richtige Stellung. © Andrea Warnecke
Sind die Beine der Patientin gleich lang? Chiropraktiker Kristian Kittl in seiner Praxis in Berlin. Foto: Andrea Warnecke
Sind die Beine der Patientin gleich lang? Chiropraktiker Kristian Kittl in seiner Praxis in Berlin. © Andrea Warnecke

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