Tipps bei Bauchweh

Mit wiederkehrenden Bauchschmerzen zum Arzt

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Bauchschmerzen können unterschiedliche Ausprägungen und Ursachen haben. Über Monate wiederkehrende Schmerzen sollten nicht unterschätzt und ärtzlich abgeklärt werden. Foto: David Ebener/dpa

Fast jeder leidet immer mal wieder unter Bauchschmerzen. Doch wann sind diese harmlos und wann ist eine ärtzliche Untersuchung nötig? Magen-Darm-Ärzte erklären, worauf zu achten ist und bei welchen Symptomen dringend Handlungsbedarf besteht.

Ulm (dpa/tmn) - Bauchschmerzen sind nicht gleich Bauchschmerzen. Manchmal zwickt es eher zwischen den Rippenbögen, dann wieder viel weiter unten. Daraus Rückschlüsse zu ziehen, woher die Schmerzen rühren, sei aber schwierig.

Das erklärt Dagmar Mainz, Sprecherin der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte. "Schmerzen im Oberbauch stammen nicht immer aus dem Magen, auch Blähungen können dafür verantwortlich sein." Sogar an einen Herzinfarkt müsse man denken.

Entscheidend dafür, ob Bauchschmerzen besorgniserregend sind oder nicht, sei deshalb nicht, wo sie auftreten, sondern wann und wie lange. Schmerzen, die beim Essen auftreten, könnten zum Beispiel auf eine Unverträglichkeit hindeuten. Tut es hingegen weh, wenn man lange nichts gegessen hat, stammen die Schmerzen eventuell aus dem Zwölffingerdarm.

"Zum Arzt gehen sollten Patienten, wenn die Schmerzen länger als drei Monate lang immer wiederkehren", sagt Mainz. Oder wenn eins der sogenannten Alarmsymptome hinzukomme. Dazu zählen Gewichtsverlust, Blut im Stuhl, schwarzer Stuhl oder Blutarmut. Auch wer nachts häufig schweißgebadet aufwacht, nicht mehr leistungsfähig ist, Probleme beim Schlucken hat, sich schon nach kleinen Mahlzeiten ungewöhnlich voll fühlt oder sich häufig erbricht, sollte die Ursache bei einem Arzt abklären lassen.

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