Gesunder Schlaf

Mythos Mondphasen: Wie der Mond den Schlaf tatsächlich beeinflusst

Ein Mann hat en Kopf auf dem Tisch abgelegt, hinter ihm scheint der Vollmond ins Zimmer (Symbolbild)
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Manche Menschen macht Vollmond schlaflos (Symbolbild)

Es gibt Menschen, die richten ihr ganzes Leben nach den Mondphasen aus. Manche schlafen auch bei Vollmond herum schlechter. Alles Humbug oder ist da was dran? Eine Studie klärt auf:

Washington – Es ist anscheinend keine Einbildung: Die Mondphasen haben einer Studie zufolge Einfluss auf unseren Schlaf. Denn selbst in lichtgefluteten Großstädten schlafen die Menschen bei Vollmond schlechter, obwohl den Großstädtern die zusätzliche Lichtquelle am Nachthimmel gar nicht groß auffallen dürfte. Es muss also noch etwas anderes dahinterstecken. Forscher der Universität Washington haben ihre Forschungsergebnisse zum Thema nun im Magazin „Science Advances“ veröffentlicht. Sie sind überraschend. Denn bislang schrieben die meisten Wissenschaftler die vermuteten Auswirkungen des Mondes auf den Menschen eher subjektivem Empfinden zu.

Der Forscher Leandro Casiraghi von der University of Washington und sein Team haben das Schlafverhalten von vier verschiedenen Probandengruppen über zwei Mondzyklen hinweg protokolliert. Dazu trugen die Teilnehmer Armbänder mit einer speziellen Messfunktion, welche die Schlafphasen aufzeichneten. Fazit: Trotz erheblicher Unterschiede in der jeweiligen Lebensweise und dem Leben mit künstlichem Licht haben die Wissenschaftler bei allen vier Gruppen dieselbe periodische Schwankung im Schlafverhalten festgestellt.* Das heißt, in den Nächten vor Vollmond schliefen die Probanden später ein und auch die Schlafdauer war kürzer als sonst. Den Forschern zufolge ist ein klares Muster erkennbar: Das Schlafverhalten wiederholte sich regelmäßig alle 29,5 Tage, parallel zum Mondzyklus. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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