Nächtliche Unruhe: Schnarchen stört andere beim Schlaf

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Viele Deutsche plagen laut einer Umfrage Einschlafprobleme. Foto: Patrick Pleul

Häufigste Ursache für Schlafprobleme sind Gedanken - egal ob über Bevorstehendes oder Ereignisse, die bereits zurückliegen. Jeder Zehnte plagt sich dagegen mit Geräuschen des Bettnachbarn - Schnarchen führt so häufig zu durchwachten Nächten.

Baierbrunn (dpa) - Grübeln, Sorgen, Schnarchen: Mehr als jeder zweite Deutsche klagt laut einer Umfrage zumindest ab und zu über Schlafprobleme. Das haben Marktforscher der GfK in einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der "Apotheken-Umschau" herausgefunden.

Als häufigste Ursache geben 54 Prozent der Betroffenen an, über Ereignisse nachzudenken, die sie erlebt haben oder die noch bevorstehen. Auch den Gang zur Toilette (30 Prozent), Vollmond (23 Prozent), die Zeitumstellung (19 Prozent), körperliche Beschwerden und leichten Schlaf (jeweils 18 Prozent) nannten die Befragten oft als Probleme.

Immerhin jeder zehnte Befragte mit Schlafproblemen beklagte sich nach Angaben darüber, dass sein Partner schnarcht. Bei den Verheirateten oder fest Liierten nannte sogar jeder siebte den schnarchenden Partner als Grund für seine Schlafprobleme. Bei den Männern beschwerte sich nur etwa jeder Sechzehnte über das laute Sägen der Partnerin, bei den Frauen fühlte sich mehr als jede Fünfte vom Partner nachts gestört.

An der Befragung nahmen 2000 Menschen teil. 1063 von ihnen gaben an, zumindest ab und zu unter Schlafstörungen zu leiden.

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