Neuer Test für Allergene in Lebensmitteln 

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Allergiker sind auf die korrekte Kennzeichnung von Lebensmitteln angewiesen.

Erlangen - Nüsse, Eier oder Kartoffeln können bei Allergikern schlimme Reaktionen hervorrufen. Oft genügen schon kleine Mengen. Ein neuer Test soll Allergene in Nahrungsmittel nun besser nachweisen.

Eine Nahrungsmittelallergie ist eine unerwünschte Überempfindlichkeit gegen Stoffe, die in Lebensmittel vorkommen.

Ein neues Testverfahren verspricht nach Angaben bayerischer Gesundheitsbehörden einen verbesserten Nachweis von allergieauslösenden Stoffen in Lebensmitteln. Sogenannte Allergene könnten künftig schneller und mit größerer Genauigkeit nachgewiesen werden, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Dienstag in Erlangen mit.

Mit der neuen Methode könnten bereits kleinste Allergen-Mengen nachgewiesen werden. Diese reichten oft aus, um bei Menschen Allergien auszulösen. Das vom LGL und dem Bundesinstitut für Risikobewertung entwickelte Verfahren soll an diesem Mittwoch (7. November) bei einer Tagung in München der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Potenzielle Allergene, die europaweit auf Lebensmittelverpackungen angegeben werden müssen, sind nach LGL-Angaben unter anderem Sellerie, Erdnüsse und glutenhaltiges Getreide. „Besonders Allergiker sind auf eine korrekte Kennzeichnung von Lebensmitteln angewiesen und dürfen keinem gesundheitlichen Risiko ausgesetzt sein. Deshalb kommt effizienten Nachweisverfahren von Allergenen in Lebensmitteln eine bedeutende Rolle im Verbraucherschutz zu“, erläuterte LGL-Präsident Andreas Zapf.

dpa

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