Vorsorge für den Kopf

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Die Naturheilpflanze Gingko liefert durchblutungsfördernden Wirkstoff

Ginkgo unterstützt bereits seit Jahrtausenden die geistige Fitness. Alte fernöstliche Kulturen sprechen dem Naturheilmittel Ginkgo besondere Kräfte zu.

Er schützt Nervenzellen vor schädlichen Einflüssen und den Körper vor freien Radikalen. Neben seiner durchblutungsfördernden Wirkung unterstützt er wichtige Botenstoffe, die für eine optimale Gehirnleistung verantwortlich sind. „Ginkgo-Präparate gibt es in verschiedenen Formen. Sie sind als Kapseln, Tropfen, Tabletten, Tees oder Seren in allen Apotheken erhältlich", erklärt Moritz Müller-Dombois, von medizinfuchs.de, dem Medikamenten-Preisvergleich im Internet.

Uralte Kraft nutzen

Der Ginkgobaum misst über 30 Meter, überlebte Eiszeiten, ist extrem widerstandsfähig und kann über 1 000 Jahre alt werden. In Deutschland wählte ihn ein Kuratorium zum „Baum des Jahrtausends“ – seitdem steht er als Mahnmal für Umweltschutz und Frieden.

Fernöstliche Kulturen verehren das lebende Fossil als Tempelbaum und Heilpflanze, deren besonderen Wirkstoff die fächerförmigen Blätter liefern. Sie enthalten sogenannte Ginkgolide, Terpene und Flavonoide, die zahlreiche positive Effekte aufweisen und denen eine hohe medizinische Wirksamkeit nachgesagt wird. „Ginkgopräparate zählen zu den beliebtesten Verbraucherprodukten gegen Durchblutungsstörungen, nachlassende Gedächtnisleistungen sowie Konzentrationsprobleme“, weiß Müller-Dombois.

Viel hilft viel?

Ginkgopräparate sind einheitlich mit 40 (leicht), 80 (normal), 120 (intensiv) oder 240 Milligramm (hoch dosiert) standardisiertem Extrakt erhältlich. Je nach Beschwerden nehmen Verbraucher bei Durchblutungsstörungen beispielsweise täglich 120 bis 160 Milligramm, verteilt auf zwei bis drei Einzeldosen, zu sich.

Ähnlich wie andere pflanzliche Präparate entwickelt auch Ginkgo seine Wirkung erst durch regelmäßige Einnahme. Frühestens nach vier bis sechs Wochen stellen sich erste Ergebnisse ein, die lange nachwirken.

Vor einer Selbstmedikation raten Mediziner, Beschwerden wie Konzentrations-, Durchblutungs- und Gedächtnisstörungen, Kopfschmerzen, Ohrensausen oder Schwindel von Ärzten auf Grunderkrankungen abklären zu lassen. Denn wissenschaftliche Studien beweisen zwar die positive Wirkung auf die Fließeigenschaft des Blutes und die damit verbundenen Effekte für Körper und Geist, aber gegen beispielsweise Demenz ist leider noch kein Kraut gewachsen. (nh)

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