Neue Heimat für 52 Senioren

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Im Herbst soll das Seniorenhaus in Kalefeld fertig sein: Unser Foto zeigt (von links) Rainer Niggemann (part AG), Architekt Rainer Freienberg, Bürgermeister Edgar Martin und Rainer Koch vom Vorstand der part AG mit dem Grundriss des Gebäudeskomplexes.

Mit einem Kostenaufwand von rund fünf Millionen Euro entsteht bis Herbst dieses Jahres am Kalefelder Birkenweg ein neues Seniorenhaus mit 52 Pflegeplätzen.

„Die Einrichtung wird noch dieses Jahr in Betrieb gehen“, erklärte gestern der Vorstand des Bad Gandersheimer Projektentwicklers „part AG“, Rainer Koch.

Betreiber des Objekts am Sportplatz wird das Berliner Unternehmen Mundus sein, das sich bislang auf Seniorenresidenzen spezialisiert hatte. Eine erste Info-Veranstaltung für Interessenten und ihre Angehörigen findet am Montag, 11. April, um 19.30 Uhr im Goldenen Saal in Kalefeld statt.

Verbund mit zwei Häusern

Möglich wird der Betrieb des Seniorenhauses in einem vergleichsweise kleinen Ort durch den Verbundbetrieb mit zwei Häusern in Dassel und Bad Gandersheim. „Eigentlich rechnen sich Pflegeheime erst ab 80 Plätzen“, sagte Rainer Koch. So haben alle drei Häuser zusammen eine gemeinsame Leitung. Urlaubsvertretungen beispielsweise regeln die drei Häuser untereinander.

Ein weiteres Kriterium ist die ebenerdige Bauweise. „Dadurch benötigen wir weder Treppenhäuser noch aufwändige Fluchtwege für den Fall eines Brandes“, sagte der Investor.

Im Haus, das möglichst offen gestaltet wird, um die Anbindung an Kalefeld zu gewährleisten, wird es vier Wohngruppen geben. In ihnen gibt es insgesamt 44 Einzelzimmer und vier Doppelzimmer. Jede Wohngruppe verfügt über Speise-, Aufenthalts- und Funktionsräume.

Im Eingangsbereich wird ein Gemeinschaftsraum geschaffen, in dem beispielsweise Familienfeiern abgehalten oder Veranstaltungen mit Vereinen stattfinden können. Die Wohnfläche beträgt 2400 Quadratmeter, die Grundstücksgröße 5300 Quadratmeter, erläuterte Architekt Rainer Freienberg aus Bad Gandersheim.

Eigene Terrassen

Einige Appartements verfügen über eigene Terrassen. Im Innenhof wird es für die Bewohner, soweit sie dazu in der Lage sind, eine Möglichkeit geben, selbst zu gärtnern. Sie können dort beispielsweise selbst Kräuter anbauen. Mit der Inbetriebnahme werden etwa 40 neue Planstellen eingerichtet, 60 Prozent davon müssen mit examinierten Fachkräften besetzt werden. (zhp)

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